1951 · Production Point-Contact Transistor · Werk 819 von 1.871
Small transistor cartridges of 1951 on a pale workbench in a telephone equipment factory in Pennsylvania, each a metal cup eleven millimetres across and thirteen millimetres high with a pale paper band and two bent wires at its top, a woman's hand in a light blue smock sleeve holding one in a small holder while a fine needle enters a tiny hole in its side wall, beside it a wooden tray with rows of identical cartridges standing in drilled holes, a magnifier lamp on a jointed arm, fluorescent tubes as bright stripes on the ceiling soft in focus, the edge of a conveyor belt, factory windows.
Wofür es benutzt wurde
Der Spitzenkontakttransistor Type A entstand nach Unterlagen des Transistor Museum zwischen 1949 und 1951 bei Bell Labs in Murray Hill in kleinen Mengen, bis Mitte 1949 über 3.700 Stück, und ging nach Industrial Alchemy zum Erproben an andere Firmen. Jedes Stück war von Hand numeriert, die Messwerte standen auf der Verpackung. Am 1. Oktober 1951 nahm Western Electric im Werk Allentown, Pennsylvania, eine Fertigungslinie für Transistoren in Betrieb. Im Mai 1952 entstanden nach Radio-Electronics in den USA fast 8.500 Transistoren je Monat; Western Electric stellte davon 6.000 her, Raytheon 1.000, General Electric 800, RCA 400. Derselbe Artikel nennt für die Militärbeschaffung 6.000 Stück im Monat und als Katalogpreis 18 Dollar je Stück.
Was daran neu war
Das Metallgehäuse machte den Type A nach Darstellung des Transistor Museum zum ersten mechanisch robusten Spitzenkontakttransistor: eine Patrone anstelle eines Laboraufbaus. Ein seitliches, mit einem Kunststoffröhrchen verschlossenes Fenster erlaubte das Nachstellen der Kontaktspitzen von Hand; die Urform hatte so dicke, abgewinkelte Anschlüsse, dass eine Sockelmontage ausfiel. Dass Allentown die erste Transistoren-fertigung der Welt war, ist nicht gesichert: Nach dem Computer History Museum wurden in Paris bei der Compagnie des Freins et Signaux schon bis Mitte 1949 Tausende "Transistron" für das französische Telefonnetz gebaut. Als 1952 der robustere gezogene Flächentransistor auf den Markt kam, galt das Bauteil als überholt, und außer in frühen Hörgeräten und einigen Vermittlungsanlagen kam es nach Industrial Alchemy kaum zum Einsatz.
Was die Quellen offenlassen: Die IEEE-Plakette in Allentown sagt nur "The commercial manufacture of transistors began here in October 1951" und nimmt zur Pariser Fertigung nicht Stellung; ob es sich um einen Widerspruch oder um eine Definitionsfrage handelt, sagt keine der beiden Quellen. Ausschussraten der Allentown-Linie und die oft genannte Anwendung im Kartenübersetzer des Bell-Fernwahlsystems sind nicht belegt.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.