An experimental solar cell of 1954 held into the sun at a laboratory bench by a window in New Jersey, a hand in a white shirt sleeve holding a square plate of red-brown pressboard four centimetres across, on it a round dark blue-grey silicon disc two and a half centimetres across with a mirror-bright bluish surface, a green and a red thin wire from the edge of the disc to two nickel solder tags with brass screws, the wires running on to a meter in a Bakelite case turned away from the lens, a small tin toy Ferris wheel on the bench, sunlight from the right through a window with glazing bars.
Wofür es benutzt wurde
Die Bell Solar Battery wurde am 25. April 1954 vorgeführt. Benutzt wurde sie zuerst nicht für Haushalte, sondern für die Fernsprechtechnik: Das Smithsonian führt ein Modul, das in einer Versuchsanlage in Americus, Georgia, ein ländliches Telefonrelais versorgte. Eine Bell-Anzeige in Radio-Electronics von Januar 1956 beschreibt die Anlage: 432 besonders vorbereitete Siliziumzellen, in Öl gelagert und mit Glas abgedeckt, auf einem Leitungsmast; tagsüber speiste sie die Leitung unmittelbar und lud zugleich eine Sammlerbatterie für die Nacht. Popular Electronics nannte im Oktober 1954 als vorgesehene Anwendungen Stromversorgungen für kleine bewegliche Geräte und Ladegeräte an Verstärkerstellen ländlicher Telefonlinien. Dieselbe Anzeige begründet die Kombination: Transistoren brauchen wenig Leistung, und die liefert die Solarbatterie leicht.
Was daran neu war
Kennzeichnend war der Wirkungsgrad, nicht der Effekt. Der photovoltaische Effekt war seit Becquerel 1839 bekannt, Fritts baute 1883 Selenzellen, und Russell Ohl fand am 23. Februar 1940 bei Bell zufällig einen pn-Übergang in Silizium; sein Patent auf ein lichtempfindliches elektrisches Gerät wurde am 27. Mai 1941 angemeldet und am 25. Juni 1946 erteilt. Die Zählung der American Physical Society: Fritts' Selenzellen unter 1 Prozent, Ohls Siliziumprobe etwa 1 Prozent, die Zelle von 1954 rund 6 Prozent. Popular Electronics nennt 50 Watt je Quadratyard. Verkauft wurde das zunächst kaum. John Perlin berichtet, Chapin habe 1956 bei 286 Dollar für ein 1-Watt-Element errechnet, ein Hausbesitzer müsste 1.430.000 Dollar für eine ausreichende Anlage zahlen; der einzige kommerzielle Erfolg sei Spielzeug und Transistorradios gewesen, und gerettet habe die Technik erst die Raumfahrt.
Was die Quellen offenlassen: Zum Ort der Bekanntgabe weichen die Angaben ab: Die American Physical Society schreibt Murray Hill, New Jersey, eine Museums-Zeitleiste New York City. John Perlin spricht von einer Pressekonferenz im April 1954. Das genaue Installationsdatum in Americus steht nur auf einer Gedenktafel; Dauer und Ende des Feldversuchs sind nicht belegt. Die Originalarbeit von Chapin, Fuller und Pearson war nicht einsehbar.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.