The TR-1

1954 · Transistor Pocket Radio · Werk 825 von 1.871

A small pocket radio standing upright on the glass counter of a drugstore in New York in November, a glossy red plastic case thirteen centimetres high and nine centimetres wide with rounded edges, its front smooth plain red above a grid of round holes that fills the lower two thirds, in its upper right corner a large round tuning disc of plain polished gold with a smooth face, turned slightly away into shadow, the chrome edge of the counter, a soda fountain with chrome taps behind, a bare pale green wall, a hand in a grey flannel sleeve reaching for the radio, winter light from the left.

Wofür es benutzt wurde
Der Regency TR-1 war ein Taschenradio für Endkunden, gebaut von I.D.E.A. in Indianapolis mit Transistoren von Texas Instruments: 4 Germanium-Flächentransistoren in Superhetschaltung, Gewicht nach ETHW 11 Unzen, Preis 49,95 Dollar. Angekündigt wurde er am 18. Oktober 1954 in Dallas, nach IEEE Spectrum ab dem 1. November in ausgewählten Geschäften in New York und Los Angeles. Für Texas Instruments war das Gerät Markterschließung für das eigene Bauteil; ETHW gibt wieder, Patrick Haggerty habe verstanden, dass eine größere Fertigung die künftigen Transistorkosten senken würde. Das Computer History Museum nennt mehr als 100.000 verkaufte Geräte; IEEE Spectrum setzt das in den Zeitraum des ersten Jahres und fügt hinzu, das Radio sei nie besonders einträglich gewesen.
Was daran neu war
Der TR-1 war nicht das erste Transistorradio, sondern das erste, das amerikanische Kunden kaufen konnten. Nach dem Computer History Museum führte Intermetall bereits 1953 auf der Düsseldorfer Funkausstellung ein Gerät mit 4 Spitzenkontakttransistoren vor, und Sonys erstes Transistorradio, der TR-55, folgte nach IEEE Spectrum erst im August 1955. Was der TR-1 brachte, war die Serienfertigung eines vollständig transistorisierten Superhets - und das Wort: Das Museum schreibt, er habe "transistor" in den öffentlichen Sprachgebrauch gebracht. Bezahlt wurde das mit Ausbeute und Klang. IEEE Spectrum nennt anfängliche Ausfallquoten bei Transistoren und anderen Bauteilen von bis zu 50 Prozent, die IDEA später auf 12 bis 15 Prozent senkte, und gibt die Besprechung von Consumer Reports vom April 1955 wieder, nach der die Musikübertragung unter keinen Umständen befriedigend war und geraten wurde, vor dem Kauf weitere Verbesserungen abzuwarten.

Was die Quellen offenlassen: Der Verkaufsbeginn weicht ab: Das Computer History Museum schreibt, das Gerät sei im Oktober 1954 in die Läden gekommen, IEEE Spectrum nennt den 1. November. Consumer Reports vom April 1955 liegt nur in der Wiedergabe durch IEEE Spectrum vor. Dass TI vergeblich etablierte Radiohersteller suchte, stützt sich auf ein einzelnes Interview von 1991. Laut Computer History Museum verkaufte Sony den TR-52 ab März 1955 in den USA; laut Semiconductor History Museum of Japan kam er nie in den Handel.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausThe Grown Junction1951Die vier Transistoren des Regency TR-1 waren npn-Germaniumtypen mit gezogenem Übergang aus der Fertigung von Texas Instruments: Oszillator/Mischer, zwei ZF-Stufen, Endstufe. Das Ziehverfahren hatte Gordon Teal in den Bell Labs mitentwickelt, bevor er am 1. Januar 1953 zu TI ging.Beleg: Transistor Museum Preservation Collection: Historic Texas Instruments 1950s-60s Germanium Radio Transistors, Fact Sheet · IEEE Spectrum: The First Transistor Radio - Engineering the Regency TR-1 · Computer History Museum, Silicon Engine: 1951 First Grown-Junction Transistors Fabricated

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