A test bench in a new computer firm in Cupertino in California on a spring morning, a large green circuit card forty centimetres wide, along its middle three empty chip sockets, a hand in a rolled-up pale blue shirt sleeve pressing a long white ceramic chip five centimetres long with a square gold lid and two rows of short gold legs into the first socket, two more identical chips on a square of grey foam, every chip plain smooth and unmarked, a grey cable running to a cream-coloured terminal with its dark screen turned aside, through a wide window rows of apricot trees in white blossom, morning light from the left.
Wofür es benutzt wurde
Der AL1 war ein 8-Bit-Prozessorbaustein in MOS-Technik von Four-Phase Systems, der nicht einzeln verkauft, sondern in die Rechner der Firma eingebaut wurde. Nach der Beschreibung bei cpushack enthielt er etwa 4.000 Transistoren beziehungsweise über 1.000 Gatter in 10-Mikrometer-Technik mit Vierphasentakt, hatte 8 Register einschließlich Programmzähler und eine volle 8-Bit-ALU, lief mit etwa 1 Megahertz und saß in einem 40-poligen Gehäuse, das Multiplexen der Anschlüsse erspart. Im System IV/70 bildeten 3 AL1 zusammen einen 24-Bit-Rechner, ergänzt um 3 ROM-Bausteine, 3 Zufallslogik-Bausteine und die Takterzeugung.
Was daran neu war
Ob der AL1 der erste Mikroprozessor war, ist bis heute ungeklärt, und der Streit darüber ist aktenkundig geworden. Das Computer History Museum verzeichnet unter der Nummer 102770290 ein 7-seitiges Dokument, das Lee Boysel, Gründer von Four-Phase Systems und Entwerfer des AL1, am 3. April 1995 anfertigte; es sollte zeigen, dass der AL1 Ansprüche enthielt, die Texas Instruments erst mehrere Jahre später zum Patent anmeldete. Der Widerhaken: Der Baustein war 1969 entstanden, damit Four-Phase Rechner verkaufen konnte, nicht Chips - der Firma nutzte er nichts auf dem Bauelementemarkt. Bekannt wurde er erst Jahrzehnte später, als Beweismittel in Patentstreitigkeiten.
Was die Quellen offenlassen: Die technischen Angaben stammen von einer Fachliebhaberseite, nicht von Four-Phase oder einem Museum; sie widerspricht sich bei der Chipfläche selbst (130 mal 120 mil gegen "100mm2"), diese Angabe ist weggelassen. Der Eintrag des Computer History Museum nennt kein Aktenzeichen und keine Partei; cpushack erwähnt nur einen Prozess von 1990, in dem Texas Instruments den AL1 gegen ein Intel-Patent anführte. Ein Zitat Boysels wurde nicht im Original gefunden.