1975 · Microprocessor Arcade Game · Werk 891 von 1.871
An upright arcade cabinet in a wood-panelled bar in Illinois on a winter night after closing, seen in three-quarter view from its rear side, its screen facing the far wall and casting a cool white glow onto the panelling, the side panel dark brown with abstract geometric shapes in orange, yellow and cream, two upright dark brown handles at the far front edge, the rear door open on a green circuit board with a row of plain smooth unmarked black chips, a serviceman in a denim jacket seen from directly behind, kneeling at the open door with a small screwdriver, a canvas bag of quarter coins on the floor.
Wofür es benutzt wurde
Münzautomat von Midway Mfg., nach arcade-history im November 1975 erschienen, über 8.000 Stück in den USA gebaut, als Haupt-CPU ein Intel 8080 mit 1,9968 MHz; es gab auch eine Tischgehäusefassung. Vorlage war Taitos Western Gun, das nach derselben Quelle mit diskreter TTL-Logik arbeitete; das Strong National Museum of Play hält fest, dass mit Midways Fassung zum ersten Mal ein japanisches Automatenspiel in die USA kam. Der Programmierer Tom McHugh sagt im Interview, er glaube, Western Gun selbst nie gesehen zu haben, und habe es vielleicht erst viel später überhaupt wahrgenommen; Dave Nutting habe vorgegeben, was auf dem Bildschirm geschehen sollte.
Was daran neu war
Kennzeichnend war, woher die Bewegung kam: aus einem Programm statt aus verdrahteter Logik. McHugh beschreibt den Ablauf - Nuttings Zeichnung, von ihm in Hexadezimalzahlen und in eine Bytetabelle übersetzt, dann ins EPROM - und nennt als Grund für den 8080, das sei das Einzige gewesen, was zu haben war; 16-Bit-Prozessoren habe es nicht gegeben. Der Prozessor habe nicht viel verkraften können; die Muster zeichnete ein Hardware-Schieber von Jeff Fredricksen. Das Strong Museum nennt Gun Fight das erste Automatenspiel mit Mikroprozessor, arcade-history sogar das erste Videospiel mit Mikroprozessor; Electronics360 nennt es Midways erstes Automatenspiel mit Mikroprozessor und in einer Bildunterschrift eines der ersten Automatenspiele mit Intel 8080.
Was die Quellen offenlassen: Der Widerhaken stammt vom Strong Museum, das sich dabei auf Chris Kohlers Buch "Power Up" beruft: die bessere Animation habe Taitos Entwickler Tomohiro Nishikado überzeugt, für Space Invaders einen Mikroprozessor statt integrierter Schaltungen zu nehmen. Die Prioritätsaussage steht bei arcade-history ohne Quellenangabe. Einen Verkaufspreis nennt keine der geprüften Seiten.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.