A basement workbench in a house in New Jersey on an autumn evening, a half-built home computer on an orange-brown perforated board twenty centimetres long, in its centre a white ceramic package five centimetres long with forty silver legs and a small grey metal lid, plain smooth and unmarked, around it black plastic chips, a small gold crystal can, in front a bare aluminium plate with a row of eight black toggle switches, a young hand in a plaid flannel sleeve flipping one switch, two tiny red display windows glowing as a soft blur, a soldering iron in its stand, a pegboard of tools on the wall.
Wofür es benutzt wurde
Selbstbaurechner aus Popular Electronics, Titelbild des Heftes vom August 1976, verfasst von Joseph Weisbecker, Ingenieur bei den RCA Labs in Princeton. Die Sarnoff Collection nennt etwa 80 USD für die Bauteile, etwa 100 USD mit Bildausgabe, gegen fast 400 USD für den Altair 8800 im Bausatz. Eingabe über 8 Kippschalter, hexadezimale LED-Anzeige, 256 Byte RAM, wenige Bausteine, darunter RCAs CDP1802. Man schrieb einfache Programme, spielte und überwachte Einbruchmelder. Spätere Artikel brachten eine billigere Anzeige, eine Hex-Tastatur, eine 9-V-Batterie zum Halten des Speicherinhalts und den Videobaustein CDP1861, der 256 Byte Speicher auf einem Fernseher darstellte.
Was daran neu war
Was der Baustein konnte: in CMOS arbeiten und daher sehr wenig Strom brauchen. IEEE Spectrum führt eine strahlungsfeste Ausführung an, weshalb 6 davon die Jupitersonde Galileo steuerten. Ganz ohne Vorläufer war er nicht: nach derselben Quelle kamen 1975 die Bausteine 1801U und 1801R, aus deren Zusammenlegung 1976 der 1802 wurde. Für den Elf war das Entscheidende der Preis: die Sarnoff Collection nennt als Weisbeckers Hauptziel die Senkung der Systemkosten. Dass das in einem Haus geschah, das 1971 seine Rechnerabteilung mit 490 Mio. USD Verlust abgegeben und die Rechnerforschung weitgehend eingestellt hatte, ist der Widerspruch dieses Geräts - COSMAC VIP und Studio II (1977) blieben nach derselben Quelle kaufmännisch erfolglos.
Was die Quellen offenlassen: Die Seite der Sarnoff Collection widerspricht sich selbst: an einer Stelle nennt sie das Titelbild vom August 1976, an anderer einen Auftritt im Heft vom August 1974. IEEE Spectrum nennt August 1976; dem folge ich. Beide Seiten nennen etwa 80 USD. Eine Stückzahl der nachgebauten Geräte nennt keine der beiden. IEEE Spectrum nennt den 1802 den ersten CMOS-Prozessor; Intersil fertigte den CMOS-Prozessor 6100 aber schon 1975.