1976 · Solar-Charged Calculator · Werk 949 von 1.871
The wooden sill of an office window in Osaka on a clear December morning, a flat pocket calculator eleven centimetres long lying face down in a shaft of low sunlight, its back of cream-white plastic with two rectangular windows, in each eight small grey-blue solar cell fields in two rows of four catching the light, a plain smooth cream area between them and two small screws, beside it its open case of brown grained leather with two cut-out windows for the cells, a white porcelain cup of green tea, half-raised slatted blinds casting thin stripes of shadow across the sill, the city soft and bright beyond the glass.
Wofür es benutzt wurde
Sharp brachte den Solar-Taschenrechner EL-8026 1976 heraus. Die Solarzellen saßen nach der Darstellung des Magazins Tedium auf der Rückseite, waren groß und dienten dazu, den eingebauten Akku zu laden: "the solar cells were large, located on the back, and designed to recharge the battery". Sharp selbst beschreibt das Gerät in seinem Unternehmensblog als den ersten solarbetriebenen Rechner der Welt und nennt als Vorteil, dass man ihn ohne Sorge um die Batterielaufzeit benutzen konnte.
Was daran neu war
Wer zuerst war, hängt an der Definition. Tedium nennt den EL-8026 von 1976 den ersten Solarrechner und im selben Text den Teal Photon, dessen Anzeige in Popular Science vom August 1978 stammt, als den Rechner, der weithin für den ersten gehalten wird, der kein Ladegerät brauchte: "widely believed to be the first calculator that did not need a charger". Beim Sharp lief der Strom also über einen Akku, beim Teal unmittelbar aus dem Licht. Der Widerhaken: Die Zelle auf der Rückseite trieb den Rechner nicht an, sondern lud seinen Akku - die Batterie blieb im Gerät.
Was die Quellen offenlassen: Die Priorität "erster Solarrechner der Welt" stammt aus Sharps eigenem Blog. Tedium (Ernie Smith, 9. August 2017) stützt sie, stellt aber den Teal Photon daneben. Preis, Stückzahl und Maße des EL-8026 nennt keine der beiden Quellen; vintagecalculators.com und datamath.org waren in diesem Lauf technisch nicht abrufbar.