The TI-59

1977 · Programmable Calculator with Modules · Werk 952 von 1.871

A land surveyor's office in Texas on a hot afternoon, on a drafting table a long wedge-shaped black calculator resting in a wide low black printer cradle, at its upper end a narrow dark red display window with a faint red glow, a dark brown key field framed by a thin gold line, rows of dark brown, cream-white and pale orange keys, every key plain, smooth and unmarked, a short blank strip of white paper curling from the cradle, a hand in a plaid flannel sleeve holding a small black plug-in module between two fingers, a brass theodolite on a wooden tripod in the corner, slatted sunlight.

Wofür es benutzt wurde
Der programmierbare Taschenrechner TI-59 kam 1977 heraus; die New York Times nannte im Mai 1977 einen Listenpreis von 299,95 Dollar, im Dezember 1977 wurde er für 219,95 Dollar angeboten, im November 1982 für 169,95 Dollar. Er fasst 960 Programmschritte und 100 Speicher, rechnet intern mit 13 Stellen und zeigt 10 davon auf roter LED. Außer über die Tastatur kamen Programme auf 2 Wegen in die Maschine: über Magnetkarten durch einen Schlitz an der rechten Seite und über Festkörpermodule im Fach auf der Rückseite, beim Smithsonian-Exemplar liegen die Module Master Library und Leisure Library bei. An den Drucker PC-100 angeschlossen, konnte das Gerät beliebigen Text ausgeben.
Was daran neu war
Kennzeichnend war die zweite Zufuhr. Neben der Magnetkarte, auf die der Benutzer selbst schrieb, gab es ein steckbares Festwertmodul, das ein fertiges Programmpaket enthielt - Software wurde damit ein Gegenstand im Regal und nicht nur eine Aufzeichnung. Dazu kommt die schiere Größe des Speichers: 960 Schritte und 100 Register in einem Gerät von 6½ x 3 x 1½ Zoll und 12 Unzen. Der Widerhaken liegt in der Haltbarkeit der beiden Medien. rskey berichtet, dass Karten nach fast 20 Jahren noch lesbar waren, während die Gummiandruckrolle des Lesegeräts zerfällt: Die Aufzeichnung hielt besser als das Teil, das sie lesen musste.

Was die Quellen offenlassen: Preise, Module und Ausstattung stehen auf der Smithsonian-Objektseite; 960 Schritte, 100 Speicher, 13 Stellen Genauigkeit, Maße und der Hinweis zur Andruckrolle bei rskey.org. Die Smithsonian-Seite nennt keine Schritt- oder Registerzahl, rskey keinen Neupreis. Zur Aufteilung des Speichers zwischen Programm und Daten sagt keine der beiden Quellen etwas.

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