The B3-34

1980 · Soviet Programmable Calculator · Werk 955 von 1.871

A kitchen table in a flat in Moscow on a winter evening, a broad upright calculator nineteen centimetres tall with a black casing rim and a bare pale beige-grey finely grained front plate, at its top a wide dark window with a soft green glow, two small slide switches, thirty rectangular keys in six rows of five in black, light grey and blue, one key red, every key plain, smooth and unmarked, a black cable to a small grey mains adapter, a hand in a knitted brown sleeve pressing a blue key, a squared exercise book open at a flat angle with faint pencil lines, an orange lampshade overhead, falling snow outside.

Wofür es benutzt wurde
Der sowjetische programmierbare Taschenrechner Elektronika B3-34 wurde nach dem Mytischtschi-Museum für Rechentechnik von 1980 bis 1986 im Werk "Kalkulator" in Swetlowodsk in der Ukrainischen SSR gebaut. Er arbeitet mit umgekehrter polnischer Notation: 98 Programmschritte, 4 Stapelregister und 14 adressierbare Speicher, Vakuum-Fluoreszenzanzeige mit 8½ plus 2½ Stellen, Betrieb aus 4 Zellen oder dem Netzteil B2-3. IEEE Spectrum nennt einen Preis von 85 Rubel. Ab August 1985 druckte die Zeitschrift Technika Molodjoschi, die laut IEEE Spectrum 1,5 Millionen Abonnenten hatte, Michail Puchows Fortsetzungsgeschichte "Kon-Tiki: A Path to the Earth" - jede Folge mit Rechenaufgaben für dieses Gerät.
Was daran neu war
Der B3-34 war nicht der erste programmierbare Rechner der Sowjetunion. Belegt ist, was er konnte: 98 Schritte, 14 adressierbare Register, Sprünge, Potenzen, Wurzeln, Logarithmen und Winkelfunktionen in Grad und Bogenmaß, für 85 Rubel in der Hand. Neu war eher, was daraus wurde. Die Leser der Technika Molodjoschi erkundeten nach IEEE Spectrum die undokumentierten Funktionen des Geräts und schrieben der Redaktion davon; aus der Fehlermeldung EГГОГ entstand ein eigener Name für diese Beschäftigung. Der Widerhaken: Für die Leser der Zeitschrift wurden gerade die undokumentierten Eigenheiten der Maschine zum Lernstoff.

Was die Quellen offenlassen: Bauzeit, Werk und technische Daten stammen vom Mytischtschi-Museum für Rechentechnik, einer privaten Sammlung, die ihre Seite selbst als in Arbeit kennzeichnet; Preis, Auflage und die Kon-Tiki-Reihe aus IEEE Spectrum. Eine Stückzahl nennt keine der beiden Quellen. IEEE Spectrum nennt kein Erscheinungsjahr des Geräts. Eine technische Erstleistung nennt keine der Quellen; das Museum führt den B3-34 als programmierbaren Rechner der zweiten Generation.

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