1971 · Push-Button Personal Computer · Werk 961 von 1.871
A one-man computer company in a family garage in Los Angeles on a bright afternoon, on a folding table a flat wide computer box forty-nine centimetres wide of sky-blue painted sheet steel with slanting sides, its light grey front plate held by four corner screws, along its top a row of eight small round lamps, three glowing soft yellow-white, below them a row of square push keys in alternating black and cream-white, every key plain, smooth and unmarked, a fingertip pressing one cream key, plain brown shipping cartons stacked beside, the chrome bumper of a parked car at the edge, the roller door half open onto sunlit palms.
Wofür es benutzt wurde
John Blankenbaker entwarf den Kenbak-1, einen Rechner für den persönlichen Gebrauch, ab Herbst 1970, im Frühjahr 1971 war sie gebaut, Anfang September 1971 kündigte er sie in Scientific American an. Das Computer History Museum nennt 750 Dollar und hält fest, dass es kein Bausatz war, sondern ein fertiger, lauffähiger Rechner mit 256 Byte Speicher. Verkauft wurde vor allem an Schulen: Nach dem Kenbak-1 Registry ging die Mehrzahl der von der Kenbak Corporation abgesetzten Geräte an Schulen, insgesamt mehr als 40 Stück, unter anderem nach Italien, Frankreich, Spanien, Mexiko und Kanada. Interessenten bekamen das Gerät etwa 2 Wochen zur Ansicht, der Versand kostete rund 8 Dollar; die erste Seriennummer war 167.
Was daran neu war
Ein Mikroprozessor steckte nicht darin; das Computer History Museum hält fest, dass es ihn noch nicht gab. Gebaut war der Rechner aus integrierten Schaltkreisen kleiner und mittlerer Integration, der Speicher bestand nach dem Kenbak-1 Registry aus 2 MOS-Schieberegistern zu je 1.024 Bit, also seriell und langsam, bedient über Schalter und Lampen. Neu war nicht die Rechenleistung, sondern die Verpackung: ein vollständiger, montierter, lauffähiger Rechner unter 1.000 Dollar, einzeln an Käufer verschickt. Der Widerhaken: Die Firma war unterkapitalisiert, hatte 5 externe Investoren und hielt die langen Bestellzyklen der Schulen nicht durch - und genau diese Maschine wählte später die Jury des Computer Museum in Boston in ihrem "Earliest PC Contest" zum ersten Personal Computer.
Was die Quellen offenlassen: Preis, 256 Byte, etwa 40 verkaufte Geräte und der Wettbewerb stehen beim Computer History Museum, das den Wettbewerb auf 1986 datiert; das Kenbak-1 Registry nennt 1985, das Jahr wird deshalb weggelassen. Zeitablauf, Schieberegister, Schulkundschaft, Seriennummer 167 und die Kapitalausstattung stammen vom Kenbak-1 Registry, das Blankenbakers eigene Darstellung wiedergibt. Eine Gesamtzahl gebauter Geräte nennt keine der beiden Quellen.