1981 · Educational Broadcast Computer · Werk 976 von 1.871
The dining room of a semi-detached house in the English Midlands on a December evening, on a dark wooden table a broad flat gently wedge-shaped computer in finely grained cream plastic, its keyboard set in a dark grey well with black keys, above them a row of ten red keys, every key plain, smooth and unmarked, three tiny lamps at the front left, beside it a black cassette recorder and a paperback lying face down, a cup of tea, an adult seen from directly behind, face turned fully away, a hand in a grey cardigan sleeve on the red keys, a television on the sideboard glowing soft and blurred, a fringed table lamp.
Wofür es benutzt wurde
Rechner zu einer Fernsehsendereihe. Die BBC stellte Anfang 1981 für ihr Computer Literacy Project eine Liste von Anforderungen auf und vergab den Auftrag im März 1981 an Acorn Computers, das mit seinem Prototyp Proton gewann; Interesse hatten auch Sinclair Research, Tangerine Computer Systems, NewBury Laboratories und Dragon Data gezeigt. Vorgestellt im Dezember 1981, Modell A mit 16 KB für 299 Pfund, Modell B mit 32 KB für 399 Pfund, ein MOS 6502A mit 2 MHz und 32 KB Festwertspeicher; das BBC BASIC schrieb überwiegend Sophie Wilson. Die Science Museum Group hält fest, das Gerät sei stark in Schulen benutzt worden.
Was daran neu war
Kennzeichnend war die Herkunft des Pflichtenhefts: Nicht ein Hersteller legte fest, was der Rechner können musste, sondern eine Rundfunkanstalt, die ihn für ihre eigene Sendereihe brauchte. Beide Modelle benutzten dieselbe Leiterplatte, sodass ein Modell A zum Modell B aufgerüstet werden konnte; erweitern ließ es sich um Diskettenlaufwerke, einen zweiten Prozessor und das Econet-Netz. Die Nachfrage sprengte die Planung: Die BBC bestellte nach Angabe der Science Museum Group zunächst 12.000 Geräte, allein 1982 wurden 24.000 gebaut; nach dem Centre for Computing History verzögerten Fertigungsprobleme die Auslieferung.
Was die Quellen offenlassen: Die Gesamtstückzahl ist unklar: Das Centre for Computing History nennt im Fließtext über 1,5 Millionen Geräte, in einem Erfahrungsbericht auf derselben Seite über 1 Million; einen Stichtag oder Beleg nennt keine der beiden Angaben. Deshalb steht keine Gesamtzahl im Text. Die Science Museum Group datiert ihr Exemplar auf 1982 bis 1984 und nennt ASTEC Components als Hersteller.