The kitchen of a ranch-style house in Texas on a bright summer morning, on a tiled breakfast counter a flat home computer thirty-seven centimetres wide, its top a broad silver surface framed in black, at the left a recessed black keyboard, every key plain, smooth and unmarked, at the right a large plain black panel with a wide slot and fine ventilation slots above it, a hand in a pale yellow sleeve sliding a small black plug-in cartridge into the slot, a portable colour television on the counter glowing with soft coloured bands, a closed wooden recipe box, a mug of coffee, sunlight through the window over the sink.
Wofür es benutzt wurde
Heimcomputer von Texas Instruments, ab Sommer 1981 im Handel. Das Smithsonian nennt 525 Dollar Einführungspreis und rund 300 Programmtitel, deren Entwicklung TI selbst kontrollierte. Verkauft wurde das Gerät über etwa 12.000 Läden; in Lubbock liefen nach Darstellung von Texas Monthly auf dem Höhepunkt rund 5.000 Geräte am Tag vom Band, etwa 150.000 im Monat. Benutzt wurde es für Spiele aus Steckmodulen, für TI BASIC und für Lernprogramme. Laufwerke und Karten wurden zunächst seitlich angesteckt; bequemer war die später erschienene Peripheriebox für 1.475 Dollar; davon gingen laut Smithsonian 250.000 Stück weg.
Was daran neu war
TI warb nach der Objektseite des Smithsonian mit dem "lowest priced, 16-bit computer available": der 16-Bit-Prozessor TMS9900 mit 3 MHz in einem Gerät, dessen Konkurrenten 8 Bit rechneten. Der Preis dafür stand in der Stückliste. Texas Monthly beziffert den 9900 auf rund 20 Dollar je Stück, die verbreiteten 8-Bit-Chips auf etwa 4 Dollar. Als TI im Juni 1983 den 99-Dollar-Preis des VC 20 mitging, verkaufte es unter den eigenen Herstellkosten. Am 28. Oktober 1983 kündigte TI den Ausstieg aus dem Heimcomputergeschäft an; für das Geschäftsjahr 1983 wies die Sparte nach UPI einen Verlust von rund 660 Millionen Dollar aus, bei 145,4 Millionen Dollar Konzernverlust.
Was die Quellen offenlassen: Zum Einführungspreis zählen die Quellen Verschiedenes: Smithsonian 525 Dollar, Texas Monthly 550 Dollar für den Endkunden und 340 Dollar Händlerpreis. Der Gesamtabsatz wird nur vom Smithsonian genannt (über 2,5 Millionen). Die Smithsonian-Seite schreibt "TMS99000"; die Typenbezeichnung TMS9900 nennt Texas Monthly.