The Coleco Adam

1983 · Toy-Maker's Family Computer · Werk 984 von 1.871

A living room in a suburb in Connecticut on Christmas morning, on a beige carpet among torn red and green wrapping paper a home computer system of cream-white plastic, a wide printer with a blank white sheet curled around its roller, a flat unit with two smoky-glass tape slots at the front, a plain black strip along each front, a keyboard with cream, beige and brown keys and a row of dark keys along the top, at its right end a black hand controller with a small knob, every key plain, smooth and unmarked, a hand pushing a dark tape cassette into one slot, a decorated tree with coloured lights.

Wofür es benutzt wurde
Komplettanlage eines Spielzeugherstellers, 1983 für 750 Dollar: Tastatur, Typenraddrucker, zwei Steuerknüppel und drei Kassetten mit SmartBASIC, einem formatierten Leerband und einem Spiel. Z80A mit 3,58 MHz, 80 KB Speicher, erweiterbar auf 144 KB, ein Bandlaufwerk mit 256 KB je Kassette, ein zweites für 200 Dollar. Eine Variante, das Expansion Module 3, machte aus der schon gekauften Spielkonsole ColecoVision einen Computer. Coleco setzte 1984 knapp 800 Millionen Dollar um, überwiegend mit Spielzeug; allein die Cabbage-Patch-Puppen brachten 500 Millionen (UPI).
Was daran neu war
Kennzeichnend war die Bündelung: Rechner, Tastatur, Drucker, Textverarbeitung und Spiele in einer Packung — und eine Fassung, die die vorhandene Spielkonsole aufrüstete, statt sie zu ersetzen. Der Preis dafür steckte in der Bauweise. Nach Austin Modine (The Register, 2008) enthielt der Drucker das einzige Netzteil der Anlage, ein Druckerschaden legte das ganze System still; außerdem habe das Gerät beim Einschalten einen Impuls abgegeben, der Bänder im oder am Gerät löschte, und 60 Prozent der verkauften Adams seien als defekt zurückgegangen. Im Januar 1985 wickelte Coleco den Adam ab; Analysten schätzten die Abschreibung laut UPI auf bis zu 100 Millionen Dollar.

Was die Quellen offenlassen: Die Quote von 60 Prozent Rückläufern und der Löschimpuls stehen bei Austin Modine ohne Quellenangabe; eine zeitgenössische Bestätigung war nicht zu finden. Die UPI-Meldung vom 7. Januar 1985 nennt keine Stückzahlen und bezeichnet die Höhe der Abschreibung ausdrücklich als Analystenschätzung.

Zum Weiterlesen