Rows of power looms in a weaving shed, overhead line shafting and belts driving every frame, north-light roof glazing above, warp threads catching the light.
Wofür es benutzt wurde
Der mechanische Webstuhl stand in Webschuppen und hängte über Riemen an einer Transmissionswelle, die eine Dampfmaschine drehte. Um 1840 entschied sich in der Baumwolle, wer webt. Die Zahlenreihe, die Robert C. Allen aus Baines, Timmins und Wood zusammenstellt, gibt für 1820 rund 14.000 mechanische Webstühle und schätzungsweise 240.000 Handweber, für 1835 rund 109.000 Stühle und 188.000 Handweber, für 1845 rund 225.000 Stühle und 60.000 Handweber, für 1850 249.627 Stühle und 43.000 Handweber. Die Angaben schwanken je nach Quelle: Ein Cambridger Atlas nennt für 1820 12.150 und für 1833 85.000 Webstühle. Die Handweberzahlen sind Schätzungen.
Was daran neu war
Neu war am Webstuhl von 1840 nicht das Prinzip - Cartwright ließ es 1785 patentieren -, sondern dass er sich endlich rechnete und deshalb in einer Generation das Gewerbe umdrehte. 1820 kam etwa ein Zehntel des Tuchs aus mechanischen Stühlen, 1845 rund 95 Prozent. Der Widerhaken steht in derselben Untersuchung: Die Handweber, die in den Boomjahren um 1800 deutlich mehr verdienten als gewöhnliche Tagelöhner, verloren erst den Lohn und dann die Arbeit; um die Jahrhundertmitte verdiente ein Bauhilfsarbeiter das Drei- bis Vierfache eines Handwebers. Von geschätzt 240.000 im Jahr 1820 blieben 43.000 im Jahr 1850 und rund 10.000 im Jahr 1860. Umgeschult wurde niemand.