Parsons Steam Turbine

1884 · Steam Turbine · Werk 111 von 1.871

Parsons Steam Turbine, 1884, Steam Turbine

A Parsons steam turbine opened along its axis: a long cylindrical rotor shaft on a cast iron bedplate carrying many close-set rings of small straight blades, the rings increasing in size stage by stage along the rotor, the steam admitted at the middle of the length and flowing outward in both directions through mirror-image sets of blades, matching rings of fixed blades on the inside of the cylindrical casing, the casing halves lifted clear on either side to show the rotor within, a dynamo coupled on the same shaft at one end, a compact enclosed machine of steel and brass.

Wofür es benutzt wurde
Elektrisches Licht auf Schiffen. Parsons war ab 1884 Juniorpartner bei Clarke, Chapman & Co. in Gateshead, einem Hersteller von Schiffsausrüstung; der erste Satz aus Turbine und Dynamo lieferte 7,5 kW und ersetzte die Kolbendampfmaschine als Antrieb der Bordgeneratoren. Bis 1888 waren rund 200 solcher Sätze im Dienst, überwiegend zur Schiffsbeleuchtung. Als Parsons 1889 ausschied und in Heaton seine eigene Firma gründete, behielt Clarke, Chapman die Turbinenpatente. Er baute danach fünf Jahre lang Radialturbinen, um seine eigene Bauart zu umgehen; erst 1894 fielen die Rechte an ihn zurück.
Was daran neu war
Nicht die erste Dampfturbine: de Laval trieb zur selben Zeit Rahmzentrifugen mit kleinen Reaktionsturbinen bei rund 40.000 U/min. Neu war der Umgang mit der Drehzahl. Parsons teilte das Druckgefälle des Dampfes auf viele hintereinanderliegende Schaufelkränze auf, sodass jede Stufe nur einen kleinen Teil abbaute und die Umfangsgeschwindigkeit der Schaufeln mäßig blieb. Der Dampf trat in der Mitte der Welle ein und lief symmetrisch nach beiden Seiten ab, was den Axialschub aufhob. Den Dynamo für diese Drehzahl baute er selbst dazu: Turbine und Generator saßen ohne Getriebe auf einer Welle, bei 18.000 U/min.

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