1994 · Biomimetic Underwater Robot · Werk 1110 von 1.871
A long indoor towing tank of a university laboratory in Cambridge, Massachusetts, on a July evening, clear greenish water under fluorescent tubes, just below the calm surface a robot fish one point two metres long hanging from a slender steel strut, a smooth black cone for a head, a pale blue band behind it, then an open framework of silver aluminium rings, white plastic vertebrae, pulleys and thin taut steel cables, black sickle-shaped fins above and below, a large black crescent tail fin mid-stroke, tatters of blue and black fabric skin hanging underneath, faint swirls of blue-green dye behind the tail, two hands in rolled shirt sleeves on a steel carriage above.
Wofür es benutzt wurde
Der RoboTuna war ein Versuchsgerät des MIT: ein etwa 4 Fuß langer Nachbau eines Thunfischs, der in einem Testbecken an einer Führungskonstruktion befestigt war, in der die Elektronik steckte. Er sollte klären, ob ein schlagender Schwanz ein besserer Antrieb für autonome Unterwasserfahrzeuge ist als herkömmliche Antriebe. Entwickelt hat ihn David S. Barrett für seine Doktorarbeit, Projektleiter war Michael S. Triantafyllou; Geld kam von ARPA, dem Office of Naval Research, MIT Sea Grant und Woods Hole. Der Fisch bestand aus 2.843 Teilen, hatte etwa 40 Rippen, Sehnen und eine segmentierte Wirbelsäule unter einer Haut aus Lycra.
Was daran neu war
Kennzeichnend war ein messbares Versuchsobjekt: ein biegsamer Körper aus 2.843 Teilen, dessen Steuerung mit einem genetischen Algorithmus auf den effizientesten Schlag eingestellt werden sollte. Einen Vorteil ihres Systems behauptete die Gruppe 1994 nicht; Barrett sagte, man hoffe herauszufinden, ob ihr System besser sei als herkömmliche Antriebe oder nicht. Der Widerhaken: Die erste Fahrt fand Mitte Juli 1994 statt, und ein wirklich selbstfahrender Fisch war nach eigener Schätzung noch etwa 5 Jahre entfernt. Der Thun, der Antriebe für freie Fahrt erproben sollte, war selbst an einem Führungsgestell befestigt.
Was die Quellen offenlassen: Die MIT-Meldung von 1994 nennt kein Gewicht, keine Motorenzahl und keine Zahl zur Widerstandsminderung; die später oft zitierten Prozentangaben stehen nicht in ihr. Sie spricht von einem Testbecken, nicht von Schleppversuchen.