The engine and paddle wheel of a river steamboat in cutaway, walking beam rocking above the deck, buckets of the wheel entering the water, riverbank sliding past.
Wofür es benutzt wurde
Um 1810 war der Raddampfer im Regelbetrieb ein Linienfahrzeug auf Flüssen und Buchten, kein Seeschiff. Fultons North River Steam Boat fuhr ab dem 4. September 1807 planmäßig New York–Albany; die Anzeige im American Citizen vom 2. September 1807 nannte Abfahrt sechs Uhr früh und feste Preise, sieben Dollar bis Albany in 36 Stunden. Eine Sloop brauchte dieselbe Strecke bei gutem Wind in etwa 24 Stunden, bei Gegenwind in Tagen: Der Dampfer war nicht schneller, aber berechenbar. Auf dem Clyde fuhr Henry Bells Comet ab August 1812 dreimal wöchentlich je Richtung Glasgow–Greenock–Helensburgh, vier Shilling erste und drei Shilling zweite Kajüte.
Was daran neu war
Neu war nicht der Dampfantrieb: Jouffroy d'Abbans fuhr 1783, John Fitch betrieb ab 1790 einen Liniendienst auf dem Delaware, Symingtons Charlotte Dundas schleppte 1803 Lastkähne. Neu war der dauerhaft tragfähige Betrieb — Saison für Saison stromauf gegen die Strömung, unabhängig vom Wind, nach veröffentlichtem Fahrplan und Tarif —, während Fitchs Delaware-Linie mangels Fahrgästen einging. Der Widerhaken: Genau diese Verkehrstechnik war in New York rechtlich eingesperrt. Die Staatsgesetze gaben Livingston und Fulton die Alleinfahrt mit Dampf; das Gesetz vom 9. April 1811 erlaubte die Beschlagnahme fremder Dampfer, und die Stevens-Fähre nach Hoboken wurde 1813 verdrängt. Frei wurden die Gewässer erst am 2. März 1824 durch Gibbons v. Ogden.