Steam Donkey

1880 · Forestry · Werk 115 von 1.871

Steam Donkey, 1880, Forestry

A steam donkey winch anchored on a log sled in a clearing, cable running out through the stumps, felled giants stacked behind, forest wall rising beyond.

Wofür es benutzt wurde
John Dolbeer, Teilhaber der Dolbeer & Carson Lumber Company in Eureka, Kalifornien, erprobte die Maschine 1881 in den Redwood-Schlägen von Humboldt County. Ein Kessel auf Kufen trieb eine waagerechte Seiltrommel; ein Manilaseil zog gefällte Stämme über den Boden zum Sammelplatz oder zur Waldbahn. Sie ersetzte die Ochsengespanne — geschätzt zwanzig Tiere und mehr je Gespann —, die die Stämme bis dahin über Knüppelwege schleiften. Von Kalifornien ging sie in die Douglasienschläge in Oregon, Washington und British Columbia; um 1900 zählte die Humboldter Lokalgeschichtsschreibung 293 Dampfwinden in Washington, 61 in Kalifornien, 35 in Oregon. Vom Redwood-Urwald, der ursprünglich rund zwei Millionen Acres bedeckte, stehen heute rund vier Prozent.
Was daran neu war
Dampfwinden waren nicht neu; "donkey engine" war ein Schiffsbegriff, und Hebewerke liefen längst auf Werften und Baustellen. Dolbeers US-Patent 256.553 ("Logging-Engine", angemeldet 28. Februar 1882, erteilt 18. April 1882) beschreibt zweierlei, was im Schlag vorher keine Maschine konnte. Erstens führen senkrechte Leitrollen das Seil so auf die Trommel, dass "all the logs within a considerable distance from the machine may be hauled in any direction and to any point without moving the machine from its station" — ein Ochsengespann musste zu jedem Stamm hin. Zweitens gilt, wenn doch versetzt werden muss: "the engine may move itself to any desired position".

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