The Twin Screens

1964 · Transistor Supercomputer · Werk 1178 von 1.871

The computer hall of a research laboratory in the dry hills of California deep in the night, cool fluorescent light, in front a console desk in a pale housing with two round green screens side by side, each showing soft scattered points of green light, a hand on its blank keys, behind it grey steel cabinets set in the shape of a plus, one door swung open on a wall of thousands of twisted wires in red, brown, green and white over rows of white connectors, beside them a black panel with five round pointer instruments, below it behind glass a cooling unit with copper pipes, every surface plain and unmarked.

Wofür es benutzt wurde
Den Großrechner CDC 6600 kaufte das Lawrence Livermore Laboratory im August 1964 für 8 Millionen Dollar und nutzte ihn für Kernwaffenentwurf und Plasmasimulation; 19 der ersten 20 wissenschaftlichen Rechner des Labors waren von IBM gekommen, bis es 1962 einen CDC 1604 kaufte. CERN erhielt 1965 die Seriennummer 3, eine Vorserienmaschine mit 100 ns Taktperiode. Das NCAR nahm Seriennummer 7 Ende Dezember 1965 in Betrieb, 65.000 Worte zu 60 Bit, rund 10-mal so schnell wie andere damals verfügbare Anlagen; sie lief über 11 Jahre und wurde im Mai 1977 abgeschaltet. Nach Angabe des CHM verkaufte Control Data etwa 100 Stück. Der Widerhaken war die Software: das NCAR schrieb 1965 ein eigenes Betriebssystem, weil keines der beiden von CDC gelieferten mehr als 1 von 10 Testprogrammen ausführen konnte.
Was daran neu war
Kennzeichnend war die Arbeitsteilung in der Maschine: 10 Peripherieprozessoren nahmen dem zentralen Rechenprozessor die Ein- und Ausgabe ab. Nach Angabe des CHM führte sie bis zu 3.000.000 Befehle je Sekunde aus, dreimal so viel wie der nächste Wettbewerber IBM 7030 Stretch - und IBMs eigenes Archiv räumt ein, Stretch sei 1964 von einem Control-Data-Rechner entthront worden.

Was die Quellen offenlassen: Preis und Leistung hängen am Zähler: 8 Millionen Dollar (Kaufpreis Livermore), etwa 7 Millionen (NCAR, Listenpreis), 10 Millionen (CHM-Katalog). Für die Rechenleistung nennt das CHM 3 Millionen Befehle je Sekunde, sein Katalog 10 MFLOPS; das sind verschiedene Maße, hier steht nur die Befehlszahl. Das NCAR nennt den 6600 "arguably the first supercomputer". Der vielzitierte Hausmeister-Vermerk Watsons wird weggelassen.

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