The Spare Block

1975 · Naval On-Board Computer · Werk 1190 von 1.871

The cramped electronics compartment of a submarine at night, dim red night light and one white work lamp, green-grey walls with cables and pipes, bolted into a steel rack a tall narrow computer unit in an open frame of light grey metal rails, at its top an off-white panel with a row of small red lamps glowing, two rows of square white keys, four rows of silver toggle switches and a round red button, the lower half a smooth pale blue-grey cover, a red-brown carrying handle at the right, every key and surface plain and unmarked, a hand in a blue work sleeve on the handle, a spare unit in an open case.

Wofür es benutzt wurde
Der Gegenstand ist ein Bordrechner AN/UYK-20, den die US Navy ab 1974 als ihren einheitlichen Kleinrechner für taktische Anlagen einbaute. Er rechnete mit Wörtern von 16 Bit, hatte Kernspeicher in Blöcken von 8.192 Wörtern und höchstens 65.536 Wörter Hauptspeicher, ohne Speicherschutz und ohne Paritätsprüfung. Die Vorschrift TADSTAND 1 in der Fassung vom Mai 1973 wies ihn allen Anwendungen zu, die einen Kleinrechner brauchten. Bis Mai 1976 waren nach der Untersuchung von Joyce 824 Anlagen bestellt und 637 geliefert, verteilt auf 107 Programme. Den Auftrag erhielt Univac Defense Systems am 27. April 1973 zum Festpreis von 673.000 Dollar für Gerät und Assembler; der Stückpreis lag im Haushaltsjahr 1976 bei etwa 25.000 Dollar. Gebaut wurde in Clearwater, Florida.
Was daran neu war
Neu war nicht die Rechenart, sondern die Vereinheitlichung auch der kleinen Rechner, nachdem TADSTAND 1 schon 1971 den größeren AN/UYK-7 zum Standard gemacht hatte: ein Typ für 107 Programme, zu warten durch Tausch von Steckeinheiten. Gefordert war, dass Prüfprogramme 93 Prozent der wiederkehrenden Fehler auf höchstens 3 Steckkarten eingrenzen und dass alle Baugruppen bis 200 Dollar Wegwerfteile sein sollten. Der Preis dieser Bauweise steht in derselben Quelle: Joyce berichtet nach Aufzeichnungen der Navy-Stelle NESEC San Diego, dass Ende 1974 bis Mitte 1975 viele Module Ausfallraten von 60 bis 70 Prozent hatten. Im Zuverlässigkeitsversuch von 1976 lag die mittlere Laufzeit zwischen Ausfällen in den ersten 4.000 Stunden bei etwa 500 bis 600 Stunden und erreichte zum Versuchsende etwa 1.500 Stunden; das Ziel von 2.000 Stunden wurde nicht nachgewiesen. Die Prüfprogramme selbst bekamen die Nutzer erst ab November 1974, bis dahin hingen die Nutzer an den Werkstechnikern des Herstellers.

Was die Quellen offenlassen: Das Werkblatt zeigt einen Unterseeboot-Raum, nennt aber kein Modell; der Text beschreibt den AN/UYK-20 als den Standardrechner dieser Jahre. Die Plattformliste der Quelle ist im Scan teils unlesbar, deshalb steht hier keine Boots- oder Schiffsklasse. Maße und Gewicht des Geräts stehen nur in Anhang H der Quelle: 18,6 mal 24,0 mal 17,5 Zoll, 185 Pfund.

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