Sixteen Hours

1919 · Transatlantic Twin-Engined Biplane · Werk 1245 von 1.871

A bumpy meadow in Newfoundland on a cold windy June afternoon, fast grey and white clouds, grass streaming in the wind, a large twin-engined biplane twenty metres wide, wings and flat box-shaped fuselage in cream-white fabric, plain and unmarked from nose to tail, between the wings two pale grey sheet-metal engine nacelles with upright ribbed radiator grilles, before each a turning four-blade pale grey propeller with a copper-brown hub, orange-brown wooden centre struts, slender pale outer struts and many bracing wires, large wheels with grey covers, two men in leather flying suits seen from directly behind climbing a short ladder into the cockpit, plain metal drums at the edge.

Wofür es benutzt wurde
Eine Vickers Vimy, mit der John Alcock und der Navigator Arthur Whitten Brown den Atlantik überflogen. Start am 14. Juni 1919 um 16:13 GMT bei St John's auf Neufundland, von einem behelfsmäßigen Feld von 500 Yard Länge. Landung am 15. Juni um 8:40 Uhr auf einem Feld bei Clifden, County Galway, nach 16 Stunden 28 Minuten in der Luft; von Küste zu Küste flogen sie nach Brown 1.680 Seemeilen in 15 Stunden 57 Minuten. Antrieb: 2 Rolls-Royce Eagle VIII mit je 350 hp, Höchstgeschwindigkeit über 100 mph, Reisegeschwindigkeit 90 mph (The Engineer, Science Museum Group). Der Flug gewann den Preis der Daily Mail von 10.000 Pfund (Flight).
Was daran neu war
Neu war nicht die Überquerung. Die Zeitschrift Flight hielt 1919 fest, dass Amerika die Ehre der ersten Überquerung gebühre, einer Mannschaft unter Lieutenant-Commander Read, deren Flugboot N.C.4 unterwegs auf den Azoren gelandet war (Brown). Neu war das Ohne-Halt: 1 Flug, 1.680 Seemeilen von Küste zu Küste, keine Landung. Der Widerhaken steckt in den Instrumenten, die es dafür nicht gab. Die Wetterkarte hatte klares Wetter über dem größten Teil des Ozeans versprochen; sie flogen in dichten Nebel und Wolken, konnten die Flügelspitzen nicht sehen und verloren das Gleichgewichtsgefühl. Die Maschine kam aus der Fluglage, überzog und fiel trudelnd oder in einer sehr steilen Spirale; sie kam weniger als 100 Fuß über dem Wasser aus der Wolke und wurde etwa 50 Fuß über den Wellen abgefangen. Brown navigierte nach Sonne, Sternen und Abdrift durch die Lücken. Bei der Landung erwies sich das glatt aussehende Feld als Moor: Die Nase sank ein, das Heck stand in der Luft.

Was die Quellen offenlassen: Belege: Objektseite der Science Museum Group, Browns Bericht "Flying the Atlantic in Sixteen Hours" (1920), Flight vom 19.6.1919 und The Engineer 1919; die Seite des Science and Industry Museum war nicht abrufbar. Die Dauer zählt Verschiedenes: 16 h 28 min in der Luft, 15 h 57 min von Küste zu Küste. Die Strecke nennt Brown mit 1.680 Seemeilen, Flight mit 1.950 Meilen.

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