2001 · Remotely Piloted Aircraft · Werk 1274 von 1.871
Taken from a chase aircraft high over bare brown mountains on a bright autumn morning, the open sky and the mountains filling the whole frame edge to edge, a slender remotely piloted aircraft in level flight seen from the side and slightly below, a light grey fuselage with a large rounded bulge at the nose, long straight thin wings bare and clean underneath, carrying nothing, two tail fins in an inverted V pointing down below the tail, a small pusher propeller at the rear blurred into a disc, under the nose a grey sensor ball, every surface plain unmarked light grey, dust haze in the valleys.
Wofür es benutzt wurde
Ein Aufklärungsflugzeug ohne Besatzung an Bord, gesteuert aus einer Bodenstation. Nach der Programmbeschreibung der Federation of American Scientists bestand ein Predator-System aus 4 Luftfahrzeugen, 1 Bodenkontrollstation in einem Lieferwagen und 1 Satellitenanlage Trojan Spirit II mit 20-Fuß-Schüssel; in der Station saßen Pilot und Nutzlastbediener, dazu Einsatzplanung und ein Radararbeitsplatz. Angaben zum Gerät: Motor Rotax 912 als Druckschraube, 2.100 Pfund Startgewicht, Einsatzhöhe bis 26.000 Fuß, 24 Stunden über dem Ziel bei 500 Seemeilen Entfernung, insgesamt 40 Stunden. Im Einsatz über Bosnien ab 1995 mit über 600 Einsätzen, ab Oktober 2001 in Afghanistan.
Was daran neu war
Der Schritt von 2001 war die Bewaffnung. Die Air Force Historical Foundation hält fest, dass am 21. Februar 2001 eine RQ-1 auf der Nellis Air Force Base eine Hellfire auf einen Panzer abfeuerte, und nennt dies das erste unbemannte Luftfahrzeug, das in diesem Versuch ein Bodenziel zerstörte. Bis dahin trug die Maschine Nutzlasten zum Sehen: elektrooptisch, infrarot für Tag und Nacht, dazu ein Radar mit synthetischer Apertur für jedes Wetter. Der Widerhaken: Der Pilot am Boden kann nicht abgeschossen werden, das Flugzeug schon - bei der Mission Nomad Vigil in Albanien gingen laut der FAS-Seite 2 Maschinen verloren, eine davon durch serbische Luftverteidigung.
Was die Quellen offenlassen: Die Fachgesellschaft nennt für den 21. Februar 2001 kein weiteres Zahlenwerk, etwa zur Zahl der Schüsse. Die FAS-Seite verweist auf eine Quelle vom 26. Februar 2001 zu Hellfire-Versuchen, nennt außer deren Überschrift „Totally Successful“ aber kein Ergebnis; den ersten Einsatz einer bewaffneten Predator als Angriffsgerät außerhalb eines Kriegsgebiets datiert sie auf den 3. November 2002 im Jemen, mit 6 Getöteten. Die Datenblätter der US-Luftwaffe waren nicht abrufbar.