Universal Stock Printer

1871 · Stock Ticker · Werk 133 von 1.871

Universal Stock Printer, 1871, Stock Ticker

An Edison universal stock printer under its glass dome in a Wall Street broker office, a brass mechanism on a circular base, two type wheels striking a narrow tape that coils into a wire basket, a line switch fixed on the base, the office furnished with tall wooden desks, ledgers, gas brackets and a wall clock, panelled walls with framed prints, the brokers in frock coats and waistcoats.

Wofür es benutzt wurde
Kursdrucker in den Kontoren der New Yorker Makler, betrieben von der Gold and Stock Telegraph Company, die bald zu Western Union gehörte. Das Gerät druckte Börsenkurse fortlaufend auf Papierstreifen. Nach dem Edison-Papers-Projekt der Rutgers University entwickelte Edison den Universal Stock Printer 1871 für diese Gesellschaft; die ETHW der IEEE gibt an, zwischen 1871 und 1874 seien knapp 5.000 Stück verkauft worden. Das Patent auf den Gleichlaufanschlag, US 131.344, und das auf die Typenradverschiebung, US 131.342, wurden am 17. September 1872 erteilt.
Was daran neu war
Der erste Börsendrucker war er nicht: den baute nach dem Edison-Papers-Projekt Edward Calahan 1867, ebenfalls für Gold and Stock. Neu war die Behebung eines Betriebsfehlers aus der Ferne. Die Drucker einer Leitung liefen gegenüber dem Geber aus dem Tritt und mussten einzeln vor Ort nachgestellt werden. Edisons Gleichlaufwerk ließ den gebenden Beamten alle Apparate einer Leitung zugleich zurücksetzen, indem Stromstöße die Welle jeder Maschine drehten, bis ein Stift im Schraubengang des Typenrades an einen Anschlag stieß. Der Widerhaken: der Apparat verschwand nach einigen Jahren von der Börse, blieb aber bis etwa 1960 für anderes im Gebrauch, unter anderem für die Übermittlung von Sportergebnissen.

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