Dover Calais Cable

1851 · Submarine Cable · Werk 134 von 1.871

Dover Calais Cable, 1851, Submarine Cable

The hulk Blazer under tow in the Strait of Dover, a bluff old wooden ship's hull floating low in the water and pulled by a towline from a steamer ahead, the Dover to Calais submarine cable coiled in her hold, its gutta percha core armoured with spiral iron wires running aft over a large sheave at the stern and sinking into the sea astern, men at the stern watching the cable pay out, all machinery mounted inside the ship's hull, grey channel swell.

Wofür es benutzt wurde
Telegrafenverkehr zwischen London und dem Kontinent, betrieben von der Submarine Telegraph Company, der beide Regierungen ein Monopol auf zehn Jahre zugestanden. Newall & Co. fertigte das Kabel in drei Wochen: vier Leiter, Guttapercha, zehn Eisendrähte als Bewehrung, rund sieben Tonnen je Meile. Verlegt wurde im September 1851 - die Quellen nennen den 24. und den 25. -, die Verbindung war nach Angaben von atlantic-cable.com am 17. Oktober 1851 endgültig hergestellt, das Büro an der Cornhill Nr. 30 öffnete am 13. November 1851 um 13 Uhr für das Publikum. Für 9.045 Nachrichten von London nach Calais seit dem 15. November 1851 nahm die Gesellschaft nach einem 1853 bei Laurence Turnbull abgedruckten Bericht 6.889 Pfund 13 Shilling 9 Pence ein.
Was daran neu war
Gegenüber dem Versuch von 1850 war das Kabel gepanzert und vieradrig. Das Kabel von 1850 war ein einziger Kupferdraht Nr. 14 in Guttapercha, ohne jede Bewehrung, so leicht, dass es mit Bleigewichten in Abständen versenkt werden musste; es hielt nicht. Der Widerhaken liegt in der Erklärung: die berühmte Geschichte vom Fischer, der ein Stück im Schleppnetz nach Boulogne brachte und es als seltenen Seetang mit Gold im Kern vorzeigte, geht offenbar auf W. H. Russells Buch von 1865 zurück und wird von atlantic-cable.com als Mythos bezeichnet. Die ausführliche Darstellung von Willoughby Smith (1891) auf derselben Website nennt stattdessen verzerrte Zeichen durch Induktion und Verzögerung, bis die Linie aufgegeben wurde. Zum Gesamtgewicht widersprechen sich die Quellen: rund 180 Tonnen (atlantic-cable.com, gestützt auf die Angabe sieben Tonnen je Meile) gegen rund 20 Tonnen bei einer Dover Lokalgeschichte.

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