1876 · Liquid Transmitter Telephone · Werk 140 von 1.871
Bell's liquid transmitter on a workbench in the Exeter Place attic in Boston, a membrane with a needle dipping into a cup of acid, battery jars and a wire leading through to the next room.
Wofür es benutzt wurde
Laborgerät in Bells Werkstatt in der 5 Exeter Place in Boston. Ein Draht tauchte in eine leitende Flüssigkeit; sprach man in den Trichter, änderte die schwankende Eintauchtiefe den Widerstand und damit den Strom. Am 10. März 1876 verstand Thomas Watson im Nebenzimmer den Satz, den die Library of Congress aus Bells Notizbuch so wiedergibt: "Mr. Watson — come here — I want to see you." Am selben Tag schrieb Bell seinem Vater von einem großen Erfolg. Bemerkenswert ist die Reihenfolge: das Patent 174.465 war am 14. Februar 1876 eingereicht und am 7. März erteilt worden - drei Tage bevor das Gerät zum ersten Mal Sprache übertrug.
Was daran neu war
Statt Kontakt auf und zu ein stetig schwankender Strom. Anspruch 4 des Patents beansprucht "the method of producing undulations in a continuous voltaic circuit by gradually increasing and diminishing the resistance of the circuit, or by gradually increasing and diminishing the power of the battery, as set forth". Wer darauf zuerst kam, ist bis heute strittig: Elisha Gray reichte nach der Library of Congress am selben Tag, Stunden später, einen Caveat ein; nach der ETHW der IEEE war es ein Wassertransmitter; dieselbe Seite hält fest, Bell werde "sometimes accused of stealing Gray's idea". Der Widerhaken steckt im Gerät selbst: für Vorführungen und den Verkauf benutzte Bell nach der ETHW einen verbesserten magnetischen Transmitter, nicht Grays Wasserapparat. Der Apparat, der den berühmten Satz übertrug, wurde also verworfen; das Geschäft wuchs auf einem anderen.