A Blower Linotype in the New York Tribune composing room, matrices sliding from the magazine into the assembling elevator beside the metal pot and casting wheel that delivers a solid line of type.
Wofür es benutzt wurde
Die erste Maschine stand im neunten Stock des Gebäudes der New York Tribune, deren Verleger Whitelaw Reid dem Verlegersyndikat vorstand, das Ottmar Mergenthalers Entwicklung bezahlt hatte. Am 3. Juli 1886 setzte sie dort die Leitartikelseite und glatten Fließsatz; angekündigt wurde nichts. Bis Jahresende liefen ein Dutzend Maschinen, 1887 dreißig; eine setzte nach Angabe des Deutschen Historischen Instituts in Washington etwa 5.000 bis 7.000 Zeichen in der Stunde. Der Beiname kam vom Luftstrom, der die Matrizen zum Sammler blies. Verbessern durfte Mergenthaler die störanfällige Maschine nicht; er kündigte im März 1888, richtete in Baltimore eine eigene Werkstatt ein und baute dort von 1890 an die verbesserte Maschine im Auftrag eben des Unternehmens, das seinen Namen trug.
Was daran neu war
Der Unterschied zu allen konkurrierenden Setzmaschinen lag im Ablegen. Paige, Thorne und Burr setzten vorhandene Einzeltypen, die nach dem Druck Buchstabe für Buchstabe wieder abgelegt werden mussten; Mergenthaler ließ Matrizen laufen, goss daraus eine Bleizeile und schmolz das Blei danach ein — der zweite Arbeitsgang entfiel. James W. Paiges Konkurrenzmaschine hatte nach der Linda Hall Library rund 18.000 Teile und bildete die Handgriffe des Setzers nach; Mark Twain steckte nach derselben Quelle etwa 300.000 Dollar hinein und verlor alles. Die Blower selbst hielt vier Jahre: 1890 ersetzten geneigte Magazine den Luftstrom, der ihr den Namen gegeben hatte, während das Gießprinzip bis zum Ende der amerikanischen Linotype-Fertigung 1971 blieb.