1833 · Atlantic Paddle Steamer · Werk 166 von 1.871
The paddle steamer Royal William taking coal aboard at Pictou in Nova Scotia, sacks swung over the bulwarks, three masts and one funnel, paddle boxes bearing carved arms, wharf sheds behind.
Wofür es benutzt wurde
Gebaut 1831 in Quebec, mit Maschinen von 200 PS aus Montreal, fuhr das Schiff für die Quebec and Halifax Steam Navigation Company zwischen Quebec und Halifax. Zu den über 200 Anteilseignern gehörte Samuel Cunard. 1832 warf eine Choleraepidemie den Dienst um: Das Schiff lag in Quarantäne in Miramichi und Halifax und einen großen Teil der Saison still. Im Frühjahr 1833 ging es für 5.000 Pfund an die Hypothekengläubiger, gebaut hatte es 16.000 gekostet. Die berühmte Atlantikfahrt ging nach London, wo die Käufer nach dem Naval Marine Archive einen Teil des verlorenen Werts wieder hereinholen wollten: ab Pictou im August 1833 mit sieben Passagieren, 254 Chaldron Kohle und 36 Mann Besatzung, Ankunft Gravesend nach 25 Tagen.
Was daran neu war
Was das Schiff konnte: genug Kohle für eine Ostquerung mitführen und sie überwiegend verfeuern, als Handelsschiff und nicht als Versuchsträger. Durchgehender Dampfbetrieb war es nicht — die Kessel liefen mit Seewasser und mussten etwa jeden vierten Tag vom Salz befreit werden, wofür Segel gesetzt wurden, und nach einem Sturm vor Neufundland lief das Schiff zehn Tage nur mit der Backbordmaschine. Wer der Erste war, hängt am Maßstab: Die New London Maritime Society ordnet der Savannah die erste Fahrt zu, bei der Dampfkraft benutzt wurde, der Sirius die erste unter durchgehendem Dampf und der Royal William eine Fahrt fast ganz unter Dampf. Der Preis: Cunard und die übrigen Aktionäre verloren ihr Geld, das Schiff ging 1834 nach Spanien und endete als Kriegsschiff Isabel Segunda.