Archimedes

1839 · Screw Steamer · Werk 168 von 1.871

Archimedes, 1839, Screw Steamer

The screw steamer Archimedes running trials on the Thames: a slender schooner-hulled steamer of about 125 feet, three raking masts with fore and aft rig, a tall thin raking funnel abaft the mainmast, sitting deep and level in the water with the waterline high on the hull, the stern and rudder cutting the water and a churned white wake streaming out behind her from beneath the surface, all her machinery and her screw out of sight under the water, the bow a plain sharp stem, the hull long and low.

Wofür es benutzt wurde
Die Ship Propeller Company baute das Schiff, weil die Admiralität vor einer Entscheidung ein Fahrzeug von mindestens 200 Tonnen sehen wollte: ein hölzerner Rumpf von 237 Tonnen, eine Schraube von einer Windung im Totholz, zwei Maschinen von zusammen 80 PS. Es war das Versuchsschiff, das die Admiralität verlangt hatte; sein Zweck war die Vorführung. Im Mai 1839 fuhr es von Gravesend nach Portsmouth, 1840 stand es Captain Edward Chappell für Versuche gegen das Admiralitätspaket Widgeon in Dover und für eine Rundfahrt zu den Haupthäfen Großbritanniens zur Verfügung — eine Werbereise vor Reedern und Schiffbauern, denn verkauft werden sollten Patentlizenzen. Francis Pettit Smith endete als Kurator des Patent Office Museum, mit einer Pension von 200 Pfund im Jahr aus der Zivilliste.
Was daran neu war
Der Streitpunkt war die Steuerbarkeit: Der Surveyor der Marine lehnte den Antrieb nach Samuel Smiles ab, "because of the impossibility of making a vessel steer which was impelled from the stern". Gebaut war das Schiff auf vier bis fünf Knoten hin, gelaufen ist es nach derselben Quelle neuneinhalb. Wer die Schiffsschraube zuerst hatte, ist ungeklärt: Ressel erprobte 1829 in Triest, Sauvage nahm 1832 ein Patent, Smith am 31. Mai 1836 das britische Patent Nr. 7104, Ericsson am 13. Juli 1836 die Nr. 7149 — und die USNI Proceedings schreiben, Ericsson sei Smith bei der Vorführung vor der Admiralität um drei oder vier Monate zuvorgekommen. Die Folge war groß, der Ertrag klein: Brunel besichtigte das Schiff und stellte die im Bau befindliche Great Britain auf die Schraube um; die Gesellschaft zahlte nie eine Dividende und verlor nach Smiles rund 50.000 Pfund, und als das Patent 1856 auslief, fuhren 327 Schiffe der Royal Navy mit Schraube.

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