The steamboat New Orleans lying at the Natchez landing on the Mississippi, low rectangular deckhouse, one slim funnel forward, two side paddle wheels, masts with furled sails, flatboats along the bank.
Wofür es benutzt wurde
Das Kapital kam von Robert Fulton und Robert R. Livingston, Bau und Überführung leitete Nicholas J. Roosevelt in Pittsburgh; die Fahrt sollte das Dampfschiffsmonopol auf den westlichen Gewässern in Besitz nehmen. Am 20. Oktober 1811 lief das Boot aus und erreichte New Orleans Anfang Januar 1812 — die Louisiana Gazette vom 13. Januar, nachgedruckt in der Pittsburgh Gazette vom 14. Februar, meldete die Ankunft am Freitagabend zuvor, dem 10. Januar; Kendall und das Corps of Engineers nennen den 12. Unterwegs lag die Strecke im Bebengebiet von New Madrid, wo zwischen dem 16. Dezember 1811 und dem 7. Februar 1812 schwere Erdstöße Fahrrinnen verlegten. Danach fuhr das Schiff im Paketdienst zwischen Natchez und New Orleans. Die Baukosten gibt John H. B. Latrobe, Bruder der mitreisenden Lydia Roosevelt, 1871 mit rund 38.000 Dollar an, das US Army Corps of Engineers mit 40.000.
Was daran neu war
Was das Boot konnte, war die Rückfahrt: Flachboote trieben stromab und wurden am Ziel verkauft oder verbrannt, dieses fuhr gegen die Strömung. Viel war es nicht — die Pittsburgh Gazette berichtete am 6. März 1812 nach der Louisiana Gazette und einem Passagier von etwas über drei Meilen in der Stunde und 75 Meilen in 24 Stunden und nannte die erste Natchez-Fahrt "more for experiment than emolument". Für den Ohio reichte das nicht: Das Schiff blieb im Dienst zwischen New Orleans und Natchez und lief 1814 auf einen Baumstumpf. Nach der Rechnung von John Kendall machte es dreizehn Fahrten nach Natchez zu durchschnittlich 2.400 Dollar Bruttoerlös — zusammen weniger, als der Bau gekostet hatte. Den Beweis, dass Dampf den Fluss hinaufkommt, erbrachte 1817 ein Konkurrent: Henry Shreves 1816 gebaute Washington.