The pilothouse of the Mississippi packet Natchez perched above the texas deck, huge spoked wheel with the pilot at the helm, speaking tubes and bell ropes, chimneys rising forward.
Wofür es benutzt wurde
Der sechste Natchez von Kapitän Thomas P. Leathers war ein Seitenrad-Paketboot im Liniendienst New Orleans–Vicksburg: Baumwolle flussabwärts, dazu Passagiere und Stückgut. Jungfernfahrt am 6. Dezember 1869, Baukosten rund 200.000 Dollar. Die Stadt Natchez nennt für diese Strecke 401 Fahrten ohne Unfall. 1874 lud das Boot 5.511 Baumwollballen — mehr, als die weit berühmtere J.M. White je getragen hat. 1879 lief es auf dem Weg nach Cincinnati, wo es abgewrackt werden sollte, bei Rising Sun in Indiana auf Grund; nach der Archivkarte der University of Wisconsin lag es bis 1881 auf den Cincinnati Marine Ways, wurde dann nach Jeffersonville geschleppt, und der Rumpf diente später unterhalb von Vicksburg als Wharfboat.
Was daran neu war
Eine technische Neuerung ist für die Natchez nicht belegt. Sie war ein sehr großes, sehr schnelles Exemplar eines eingeführten Bautyps; die Behauptung, sie sei gebaut worden, um beispiellose Frachtmengen bei konkurrenzfähiger Geschwindigkeit zu befördern, steht in einer Darstellung ohne jede Vergleichszahl. Ihr Ruf beruht auf dem Rennen gegen die Robert E. Lee Anfang Juli 1870 — und das hat sie verloren. Leathers ließ sein Boot nahezu unverändert, nahm wie im Liniendienst Passagiere mit und blieb dabei, ohne seine Zwischenstopps hätte die Natchez gewonnen. Den Rückstand geben die Quellen verschieden an: die Stadt Natchez nennt gut sechs Stunden, aus den Ankunftszeiten bei American Heritage folgen knapp sieben; die dort ebenfalls genannten 3 Stunden 44 Minuten sind der Vorsprung der Lee auf den Streckenrekord der Natchez vom Juni 1870, keine Rennmarge.