Delta Queen

1926 · Steel Hulled Sternwheeler · Werk 174 von 1.871

Delta Queen, 1926, Steel Hulled Sternwheeler

The riverboat Delta Queen on the Sacramento River, riveted steel hull carrying four wooden decks, single funnel amidships, enclosed stern wheel housing aft, willow banks and levees along the channel.

Wofür es benutzt wurde
Rumpfteile und Maschinenanlage kamen von William Denny & Brothers am Clyde, zusammengebaut wurde das Schiff auf der Banner-Island-Werft in Stockton, Kalifornien, am 20. Mai 1927 getauft und zu Wasser gelassen; Baukosten nach Steamboats.org 850.000 Dollar, nach der University of Wisconsin 875.000. Ab 1. Juni 1927 fuhr es für die California Transportation Company im Nachtdienst zwischen San Francisco und Sacramento, letzte reguläre Fahrt am 29. September 1940. Danach Marinedienst in der San Francisco Bay, als Wohnschiff (YHB-7) und ab 1944 als Fährboot (YFB-56) für Truppen. 1946 für 46.250 Dollar an Kapitän Tom Greene verkauft und 1947 durch den Panamakanal an den Mississippi geschleppt. Die Nominierung des National Park Service nennt 250 Fuß Registerlänge und 234 Passagiere in 117 Kabinen.
Was daran neu war
Technisch war sie ein später Nachzügler eines alten Bautyps, kein Vorreiter. Das Waterways Journal nennt ihre Überführung 1947 die längste Salzwasserreise, die je ein flachbödiger Heckraddampfer zurückgelegt habe — eine Behauptung dieser einen Quelle. Neu ist an ihr vor allem ihre Rechtslage: Nach dem Brand der Yarmouth Castle 1965 trat am 2. November 1968 Public Law 89-777 in Kraft, das hölzerne Aufbauten auf Übernachtungsschiffen verbot. Seither fuhr die Delta Queen nur mit befristeten Ausnahmen des US-Kongresses; die letzte lief am 1. November 2008 aus, eine neue kam erst im Dezember 2018. Ein als Luxusdampfer für Kalifornien gebautes Schiff wurde grau gestrichen zur Truppenfähre — und hängt heute nicht an seiner Technik, sondern an Gesetzestexten.

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