Great Western

1838 · Wooden Paddle Steamer · Werk 175 von 1.871

Great Western, 1838, Wooden Paddle Steamer

Brunel's Great Western steaming out of Bristol: an oak hull strapped and bolted with iron, one single large paddle wheel on each side amidships, each enclosed in its own paddle box, one wheel per side only, the two paddle boxes exactly opposite each other, a single funnel standing between and above the two paddle boxes, four masts with schooner rig, the bow well ahead of the paddle boxes and the stern well behind them, side lever engines within, tug alongside.

Wofür es benutzt wurde
Hölzerner Raddampfer der 1836 gegründeten Great Western Steamship Company, gebaut von Patterson & Mercer in Bristol, Stapellauf 19. Juli 1837. Er bediente die Linie Bristol–New York; die Jungfernfahrt dauerte vom 8. bis 23. April 1838. In acht Jahren legte er für die Reederei 45 Atlantiküberquerungen zurück, laut Grace's Guide in den Jahren 1838–1840 im Mittel 16 Tage westwärts und 13 Tage 9 Stunden ostwärts. 1847 an die Royal Mail Steam Packet Company verkauft, danach im Westindien- und Südamerikaverkehr, Truppentransporter im Krimkrieg, im August 1856 zum Abbruch ausgemustert und bei Castle's Yard in Vauxhall an der Themse abgewrackt.
Was daran neu war
Sie war nicht das erste Schiff, das den Atlantik unter Dampf querte: Die Savannah fuhr 1819 teils unter Dampf, und die Sirius traf im April 1838 einen Tag vor ihr in New York ein. Neu war, dass hier ein Schiff eigens für den planmäßigen Dampfverkehr über den Atlantik gebaut war und die Strecke mit Reserve schaffte: Grace's Guide nennt 8,66 Knoten gegen 8,03 der Sirius und 200 Tonnen Kohle, die bei der Ankunft noch an Bord lagen. Passagiere hatte sie kaum: Nach einem Kesselraumbrand vor der Abfahrt blieben laut MIT Museum nur 7 von 57 Gebuchten an Bord; die 148, die Britannica nennt, sind ihre Passagierkapazität. Der Widerhaken: Als 1846 das Schwesterschiff Great Britain in der Dundrum Bay strandete, ging die Reederei an den Bergungskosten zugrunde.

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