Great Britain

1843 · Iron Screw Steamer · Werk 176 von 1.871

Great Britain, 1843, Iron Screw Steamer

The iron ship Great Britain floated out of her dock at Bristol, her hull afloat and sitting deep in the water of the dock basin with the waterline high on the black hull, a single white stripe along its length, six masts and one funnel amidships, the stern with its balanced rudder in the water and only the rudder head showing above the surface, the water lapping the hull all round, her underwater body entirely hidden, crowds packed along the dock walls, flags on the masts.

Wofür es benutzt wurde
Brunels eiserner Schraubendampfer für die Great Western Steamship Company, am 19. Juli 1843 in Bristol von Prinz Albert getauft. Die Jungfernfahrt nach New York begann am 26. Juli 1845: rund 3.100 Meilen in weniger als 15 Tagen. Nach der Strandung in der Dundrum Bay 1846 und der Bergung 1847 wurde das Schiff 1850 an Gibbs, Bright & Co. verkauft und fuhr ab 1852 im Auswandererdienst nach Australien und beförderte über die Jahre schätzungsweise 25.000 Passagiere; 1854–1857 diente es zusätzlich als Truppentransporter im Krimkrieg und beim Indischen Aufstand. 1882 zum reinen Segler für Kohle und Weizen umgebaut, endete es als Hulk auf den Falklandinseln und kam 1970 nach Bristol zurück, wo es heute im ursprünglichen Baudock liegt.
Was daran neu war
Auch sie war nicht das erste Dampfschiff über den Atlantik. Neu war die Verbindung: Royal Museums Greenwich beschreibt sie als das erste große eiserne Schiff, das als Transatlantikliner gebaut wurde, und zugleich als das erste mit Schraubenantrieb. Die Maße sind strittig — National Historic Ships UK nennt 3.443 Bruttotonnen und 50,95 Fuß Breite, Royal Museums Greenwich 2.936 Tonnen und 48 Fuß. Der Widerhaken liegt in der zweiten Hälfte ihres Lebens: Das gefeierte Prestigeschiff verbrachte den weitaus längsten Teil seiner Dienstzeit als Auswandererschiff, dann als Frachtsegler und zuletzt als Kohlehulk — und wurde dadurch alt genug, um gerettet zu werden.

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