Great Eastern

1858 · Paddle and Screw Steamer · Werk 177 von 1.871

Great Eastern, 1858, Paddle and Screw Steamer

The Great Eastern held broadside on the Thames bank at Millwall during her sideways launch: the immense iron hull lying parallel to the river on two timber cradles on inclined launch ways, her side toward the water, five funnels in a row and six masts along her length, a great paddle wheel housing on her side, the hull resting on the cradles and the ways alone, enormous chain drums at the head of each way with chains running to the hull and hydraulic rams pressing against the iron hull at bow and stern, crowds of onlookers along the yard.

Wofür es benutzt wurde
Geplant war ein Schiff, das 4.500 Passagiere und 6.000 Tonnen Fracht nach Indien oder Australien bringen sollte, ohne unterwegs Kohle zu fassen — ausgelegt auf 12.000 Tonnen Kohle. Im Nordatlantikdienst blieb sie leer: Zur Jungfernfahrt 1860 kamen 35 Passagiere bei 418 Mann Besatzung, die Laderäume wurden nie ausgelastet, 1864 wurde das Schiff nach Jahren mit Verlust verkauft. Gooch, Brassey und Pender zahlten 25.000 Pfund und charterten es als Kabelleger an die Telegraph Construction and Maintenance Company. In dieser Aufgabe war es unersetzlich: 1866 lief es am 13. Juli aus und erreichte am 27. Juli Heart's Content auf Neufundland, danach barg es das 1865 verlorene Kabelende.
Was daran neu war
Ihre Größe war der Unterschied: Kein anderes Schiff konnte 2.600 Meilen Kabel am Stück aufnehmen und ohne Umladen auslegen — 1865 riss das Kabel und ging verloren, 1866 hielt es. Die Angaben zum Schiff selbst widersprechen sich bis heute, teils innerhalb derselben Institution: Royal Museums Greenwich nennt auf einer Seite 692 Fuß Länge, auf einer anderen 680; das zeitgenössische Fachbuch Ocean Steamships (1891) nennt ebenfalls 680 Fuß und datiert den Stapellauf auf den 30. statt 31. Januar 1858. Der Widerhaken: Am 9. September 1859, zwei Tage nach dem Auslaufen, explodierte ein Vorwärmer an den Kesseln der Schaufelradmaschine, weil Sicherheitsventile fehlten; sechs Heizer starben. Brunel hatte das Schiff kurz zuvor besucht, erlitt einen Schlaganfall und starb am 15. September.

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