Persia

1856 · Iron Paddle Steamer · Werk 179 von 1.871

Persia, 1856, Iron Paddle Steamer

The starboard paddle wheel of the Cunard steamer Persia standing in a Liverpool graving dock, an iron wheel with radial iron spokes and rows of flat wooden floats fixed across the rim, plain planks of timber only, seen inside the opened paddle box against the riveted iron hull, shipwrights on timber staging, the men in cloth caps, waistcoats and shirtsleeves with hand tools, stone dock steps and timber shores.

Wofür es benutzt wurde
Eiserner Raddampfer, bei Robert Napier & Sons in Glasgow für Cunard gebaut, Stapellauf im Juli 1855, Dienstantritt am 26. Januar 1856 auf der Postlinie Liverpool–New York. Die Flottenliste der GG Archives nennt 200 Kabinen- und 50 Passagiere zweiter Klasse. Ocean Steamships (1891) nennt Zylinder von 100½ Zoll Durchmesser und 120 Zoll Hub, 3.600 indizierte PS bei 33 Pfund Kesseldruck, und nennt 1.400 Tonnen Kohle je Atlantikreise. 1861 wurde sie während des Trent-Zwischenfalls gechartert, um eilig Truppen nach Kanada zu bringen.
Was daran neu war
Chris Frames Cunard-Seite nennt sie den ersten Rekordhalter des Blauen Bandes aus Eisen — den Wechsel vom Holz- zum Eisenrumpf im Schnelldienst also, nicht den Eisenrumpf an sich, den es längst gab. Bei ihrer Jungfernfahrt war sie das größte Schiff der Welt. Ihre Maße sind strittig: 398 Fuß Länge und 3.300 Bruttotonnen nennen zwei Darstellungen, 376 Fuß und rund 5.500 Tonnen Verdrängung dagegen Ocean Steamships von 1891, 360 Fuß und 3.414 Tonnen die GG Archives. Royal Museums Greenwich datiert die Rekordfahrt auf Juli 1856; The Great Ocean Liners nennt über 13 Knoten im Mittel und lässt die Scotia den Rekord 1863 brechen. Der Widerhaken: Der Bautyp, den sie krönte, war binnen eines Jahrzehnts erledigt. 1867 zog Cunard sie aus dem Nordatlantikdienst, 1872 wurde sie verschrottet, und das Blaue Band ging an Schraubendampfer der Konkurrenz.

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