Kaiser Wilhelm der Grosse

1897 · Four Funnel Liner · Werk 181 von 1.871

Kaiser Wilhelm der Grosse, 1897, Four Funnel Liner

The ship of the reference image with her funnels exactly as there, a four-funnelled express steamer of 1897 seen broadside steaming out of Bremerhaven, exactly four tall buff-yellow funnels in a row along her length, arranged as two pairs, the first and second funnel close together, then a wide gap amidships, then the third and fourth funnel close together, all four funnels the same height and all four trailing coal smoke, two bare pole masts, at her stern one large flag of three horizontal stripes, black on top, white in the middle, red at the bottom, the same black-white-red flag small on the tug, straight vertical stem, black hull with plain unmarked plating, white superstructure, one small steam tug of the 1890s with a tall thin black funnel and an open deck, and open wooden lighters under oars, following in her wake, every hull plain and unmarked, warm low evening light.

Wofür es benutzt wurde
Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd, gebaut beim Stettiner Vulcan, Jungfernfahrt am 19. September 1897 von Bremerhaven über Southampton nach New York. Arnold Kludas nennt im Deutschen Schiffahrtsarchiv 14.000 BRT und 22 Knoten und bezeichnet ihn bei der Indienststellung als das größte Schiff der Welt. Die Passagierzahlen gehen auseinander: GG Archives nennt 332 Plätze erster, 343 zweiter und 1.074 dritter Klasse. Im Winter 1906/07 lief er nach dem Lloyd-Bulletin bei GG Archives zwischen Genua, Neapel, Gibraltar und New York, im Januar 1907 folgte nach Norway Heritage eine Mittelmeer-Kreuzfahrt ab New York; 1913/14 wurde er zum reinen Schiff der dritten Klasse umgebaut, um Auswanderer zu befördern.
Was daran neu war
Vier Schornsteine hatte vor ihr kein Passagierschiff; sie wurden — so The Great Ocean Liners — für das folgende Jahrzehnt das Zeichen für Größe und Sicherheit, ohne technisch nötig zu sein. Im Februar 1900 baute Marconi's Wireless Telegraph Company hier die erste kommerzielle Funktelegrafieanlage auf einem Passagierdampfer ein. Das Polytechnische Journal berichtet 1900 von der ersten Atlantiküberquerung in 5 Tagen 22 Stunden 45 Minuten, also 21,36 Knoten im Mittel, und von 32.000 PSi als größter bekannt gewordener Maschinenleistung. Der Widerhaken: Das Prestigeschiff des Reiches wurde am 4. August 1914 zum Hilfskreuzer und war nach drei Wochen verloren. Am 26. August lag es vor Río de Oro beim Kohlefassen, als HMS Highflyer erschien; Reymann lief zum Gefecht aus, schoss die Munition leer und ließ das Schiff sprengen — die Briten schrieben den Verlust ihrem Feuer zu.

Zum Weiterlesen