Deutschland

1900 · Express Steamer · Werk 182 von 1.871

Deutschland, 1900, Express Steamer

The liner Deutschland lifted in a Hamburg floating dry dock: the long steel hull standing dry on keel blocks, at the stern exactly two propellers, one four bladed screw on each side of the sternpost, both close under the counter and below the waterline mark, the balanced rudder standing behind them on the sternpost, four tall funnels in a row above the superstructure, dock workers spread across the pontoon floor beneath the hull.

Wofür es benutzt wurde
Schnelldampfer der Hamburg-Amerika-Linie, 1900 beim Stettiner Vulcan gebaut, 16.502 Bruttoregistertonnen, Vierfachexpansionsmaschinen auf zwei Schrauben, nach GG Archives 36.000 indizierte PS aus 16 Kesseln mit 112 Feuerungen, Baukosten 3,2 Millionen Dollar. Nach GG Archives fasste sie 690 Passagiere erster, 300 zweiter und 280 dritter Klasse (Norway Heritage: 467, 300 und 300) und fuhr die Postlinie Hamburg–New York. Norway Heritage nennt für 1900 die Fahrten Plymouth–New York in 5 Tagen 16 Stunden 46 Minuten und Cherbourg–New York in 5 Tagen 12 Stunden 29 Minuten, bis September 1903 herunter auf 5 Tage 11 Stunden 54 Minuten. 1910 wurde sie aus dem Liniendienst gezogen, 1911 als Victoria Luise wieder in Fahrt gebracht, später Hansa (GG Archives: 1922, Norway Heritage: 1920), 1925 verschrottet.
Was daran neu war
Sie war das einzige Schiff der Hamburg-Amerika-Linie, das den Atlantikrekord hielt, und der einzige Vierschornsteiner der Reederei; Kludas ordnet sie als Schiff vom Typ Kaiser Wilhelm der Grosse ein, mit dem die Hapag den Lloyd im Sommer 1900 übertraf. Die Rekordzahlen selbst sind unsicher: The Great Ocean Liners führt sie westwärts mit 23,06 und später 23,15 Knoten, ostwärts mit 23,51 Knoten; Norway Heritage nennt 23 Knoten als garantierte, 22 als Dienstgeschwindigkeit, und die Fahrzeiten weichen je nach Darstellung um bis zu einer Stunde ab. Der Widerhaken: Die Leistung war mit Vibrationen erkauft. Norway Heritage berichtet, das Schiff sei bei den Passagieren unbeliebt gewesen und habe den Spitznamen The Cocktail Shaker bekommen; später änderte man die Steigung der Propellerflügel. Beim Umbau zum Kreuzfahrtschiff wurden Kessel ausgebaut, die Geschwindigkeit fiel auf etwa 16½ bis 17 Knoten.

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