1913 · Quadruple Screw Steamer · Werk 187 von 1.871
The liner Imperator fitting out at her Hamburg berth, three broad funnels, a great eagle figurehead clutching a globe over the bow, coaling barges and floating cranes worked alongside the quay.
Wofür es benutzt wurde
Nordatlantikdampfer der Hamburg-Amerika-Linie, gebaut bei Vulcan in Hamburg, im Liniendienst Hamburg–New York. "International Marine Engineering" nannte im Mai 1913 Plätze für 700 Passagiere erster, 600 zweiter, 940 dritter und 1.750 vierter Klasse bei über 1.000 Mann Besatzung; das Bordheft der US-Marine von 1919 nennt für die beiden unteren Klassen abweichend 1.000 und 1.800 – die Zahlen sind strittig. Die vierte Klasse war das Zwischendeck, das Mengengeschäft. Am Bugspriet trug sie einen Adler mit Weltkugel; die HAPAG bewarb sie 1912 in einer eigenen Schrift als größtes Schiff der Welt.
Was daran neu war
Vier Wellen mit Parsons-Turbinen von 70.000 PS nach Reedereiangaben in "International Marine Engineering" vom August 1912 – dieselbe Zeitschrift schrieb im Mai 1913 von etwa 72.000 PS – für 22½ Knoten Entwurfsgeschwindigkeit; in der Größe, nicht im Tempo, lag sie über allem, was 1912 fuhr. Auch die Vermessung ist strittig: derselbe Jahrgang nennt 52.000 und 50.000 BRT. Serienmäßig eingebaut waren Schlingertanks nach dem System Frahm. Der Widerhaken: das größte Schiff der Welt war das, dem man Gewicht wegnehmen musste. Es war kopflastig, Marmorverkleidungen wurden durch Holz ersetzt, 2.000 Tonnen Festballast kamen hinein, die Schornsteine wurden gekürzt, der Adler wurde nach Sturmschaden abgenommen. Nach dem Krieg fuhr es als Reparation für Cunard.