Normandie entering New York, clipper stem above a whaleback forecastle, three tapered funnels decreasing in height from forward to aft, tugs nudging her side, harbour ferries crossing ahead.
Wofür es benutzt wurde
Dampfer der Compagnie Générale Transatlantique, gebaut in Penhoët bei Saint-Nazaire, im Dienst Le Havre–Southampton–New York. Unterkunft für 1.972 Passagiere – 848 erster, 670 Touristen-, 454 dritter Klasse – bei 1.345 Mann Besatzung. French Lines & Compagnies schätzt die Baukosten auf 700 Millionen Franc und schreibt, staatliche Hilfe habe die Compagnie knapp vor Konkurs und Liquidation bewahrt. Zum Truppentransport kam es nie: die Maritime Commission übergab sie am Tag vor Weihnachten 1941 der Marine, am 9. Februar 1942 setzten beim Brennschneiden Funken Rettungswesten in Brand, und das Löschwasser legte sie am 10. Februar um 2.45 Uhr auf die Seite (US Navy, NHHC). Ein Mann starb.
Was daran neu war
160.000 PS turboelektrisch auf vier Schrauben, so das Titelblatt der Sondernummer von "The Shipbuilder and Marine Engine-Builder" vom Juni 1935: Dampfturbinen trieben Generatoren, Elektromotoren die Wellen. Dazu die Rumpfform von Vladimir Yourkevitch mit schneidendem Vorschiff; die Fachzeitschrift "Shipping Today & Yesterday" schreibt, Tankversuche hätten gleiche Geschwindigkeit bei fast 20 Prozent weniger Leistung ergeben. French Lines führt das "Brevet Yourkevitch" als Archivale. Der Widerhaken steckt in der Auslastung: Harvey Ardman schrieb 1983 in "American Heritage", die Normandie habe höchstens 1.972 Zahlende mit 1.345 Mann gefahren, die Queen Mary bis zu 400 Passagiere mehr mit 75 Mann weniger. Selbst die Tonnage war Streitsache, 79.280 bis 86.496 BRT.