Queen Mary

1934 · Turbine Liner under Construction · Werk 190 von 1.871

Queen Mary, 1934, Turbine Liner under Construction

The hull of Queen Mary standing on the stocks at Clydebank as yard number 534, scaffolding and gantries rising on both sides, tenement rooftops crowding the yard gates, launch flags at the bow.

Wofür es benutzt wurde
Schnelldampfer von Cunard White Star, gebaut bei John Brown in Clydebank, im Dienst Southampton–Cherbourg–New York. Der Betreiber datiert die Kiellegung auf den 1. Dezember 1930, den Stapellauf auf den 26. September 1934 und die Jungfernfahrt auf den 27. Mai 1936. Fertiggebaut wurde sie mit Staatsgeld: Hore-Belisha nannte im Unterhaus am 7. März 1934 drei Millionen Pfund für die Vollendung von Nummer 534 und 1,5 Millionen Betriebskapital für die Fusionsgesellschaft. Den Zweck benannte Sir Alfred Beit in derselben Debatte: nur von England und Frankreich aus lasse sich mit zwei Schiffen dieser Geschwindigkeit ein wöchentlicher Expressdienst halten. Der Betreiber zählt 2,2 Millionen Passagiere im Frieden und 810.000 Soldaten im Krieg.
Was daran neu war
Sie konnte die 30 Knoten der turboelektrischen Normandie mit konventionellen Getriebeturbinen halten – 200.000 shp auf vier Schrauben, ohne den elektrischen Umweg – und dabei nach Harvey Ardman bis zu 400 Passagiere mehr mit 75 Mann weniger Besatzung fahren. Der Widerhaken steht im Truppendienst: am 2. Oktober 1942 fuhr sie im Zickzackkurs mit etwa 28 Knoten in ihren eigenen Geleitkreuzer HMS Curacoa und lief unter dem Befehl weiter, unter keinen Umständen zu stoppen. Die Verlustzahlen gehen auseinander – 338 Tote von 439 Mann und 99 Gerettete bei John Edwards in "Ocean Liners Magazine", 339 Tote und 26 Gerettete bei naval-history.net. Das Gericht legte nach Edwards zwei Drittel der Schuld der Admiralität und ein Drittel Cunard White Star zur Last. Der Betreiber notiert 70 Tonnen Zement zum Flicken des Bugs.

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