Warrior

1861 · Ironclad Frigate · Werk 192 von 1.871

Warrior, 1861, Ironclad Frigate

HMS Warrior lying at anchor at Spithead, long iron hull with a single row of gunports, full ship rig on three masts, two telescopic funnels lowered, boats swung out on davits.

Wofür es benutzt wurde
Panzerfregatte der Royal Navy, nach Royal Museums Greenwich als Antwort auf die französische Gloire von 1859 gebaut. Dieselbe Quelle schreibt, gerade weil sie allem Schwimmenden überlegen war, habe sie "never fired a shot in anger". Seedienst in der Kanalflotte bis 1872, dann Küstenwachschiff in Portland. Nach National Historic Ships lag sie von Mai 1901 bis Juli 1902 als Hulk für Torpedovorräte, war danach Depotschiff, wurde 1924 außer Dienst gestellt, zur schwimmenden Ölpier umgebaut und 1929 nach Pembroke Dock geschleppt, wo sie die nächsten 50 Jahre blieb.
Was daran neu war
Der Unterschied zur Gloire ist nicht die Panzerung, sondern was sie trug: die Gloire war ein Holzrumpf, den man mit Eisenplatten umkleidete, die Warrior ein Eisenrumpf. Die Panzerung war 4,5 Zoll dick und wurde nach Rebecca Batley (Naval History Magazine, August 2022) hartem Beschussversuch unterworfen. Widerhaken: dieselbe Autorin schreibt, beide Schiffe hätten binnen zehn Jahren nach dem Stapellauf zu veralten begonnen. Das Schiff, das jedes andere entwertete, war nach National Historic Ships 22 Jahre in Dienst, davon die ersten sechs in voller Indienststellung, danach Reserve, Hulk und Depotschiff und ab 1924 rund 55 Jahre Ölponton, bevor eine achtjährige Restaurierung in Hartlepool es 1987 nach Portsmouth zurückbrachte. Die Länge geben die Quellen mit 380 und mit 388,75 Fuß an; die Baukosten konnte ich in keiner Museumsquelle bestätigen.

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