Yermak

1899 · Icebreaker · Werk 196 von 1.871

Yermak, 1899, Icebreaker

The icebreaker Yermak driving her spoon shaped bow up onto an Arctic ice field, the long sloping stem riding up over the ice and crushing it under her weight, a riveted steel hull with only her own deckhouses, funnels and masts on deck, black coal smoke from her funnels, slabs of broken floe tipping along the riveted hull, sailors standing out on the ice beside her.

Wofür es benutzt wurde
Eisbrecher, bei Armstrong in Newcastle für Russland gebaut, auf Betreiben von Admiral Stepan Makarow; Ankunft in Kronstadt am 4. März 1899 alten Stils (16. März nach heutigem Kalender). Aufgabe war das Eisbrechen im Finnischen Meerbusen und in der Ostsee für die Handelsschifffahrt, später Arktisgeleit, dazu die Bergung festgekommener Schiffe – das Zentrale Marinemuseum in St. Petersburg nennt den Kreuzer Gromoboi und das Küstenpanzerschiff General-Admiral Apraksin. Die Arbeitsgruppe PAME des Arktischen Rates schreibt, Ermak und die finnische Sampo hätten "successfully in the Baltic" gearbeitet. Dienst bis 1963, Abbruch in Murmansk 1964.
Was daran neu war
Keilförmiger Bug und 20 bis 22 Grad Seitenausfall, wo frühere Eisbrecher 10 bis 11 Grad hatten (PAME): der Rumpf konnte aufs Eis laufen und es mit dem Gewicht brechen, dazu Krängungstanks zum Freischaukeln. Vorläufer nennt PAME reihenweise – Britnews Pilot von 1864, den Hamburger Eisbrecher I von 1871, schwedische, dänische, finnische und norwegische Boote von 1881 bis 1890 –, und die Bugschraube stammte von den Great-Lakes-Fähren St. Ignace und Ste. Marie. 9.000 PS; die Verdrängung ist strittig, GoArctic nennt 8.730 Tonnen, "The Engineer" vom 20. Oktober 1905 nennt 7.000. Widerhaken: gebaut war sie für Makarows Weg zum Pol, den sie nie fand. Die Bugschraube brach im mehrjährigen Arktiseis und wurde samt Anlage ganz ausgebaut (PAME), der Bug musste nach Eisschaden verstärkt werden. Danach tat sie 64 Jahre Hafen- und Geleitdienst, und die Bauart blieb nach PAME von 1900 bis 1932 Vorbild.

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