Eureka

1922 · Walking Beam Ferry · Werk 197 von 1.871

Eureka, 1922, Walking Beam Ferry

The ferry Eureka crossing San Francisco Bay, walking beam rocking above her deckhouse, wooden paddle boxes on both sides, ranks of commuters at the rail, ferry slips waiting ahead.

Wofür es benutzt wurde
Der Rumpf lief 1890 als Eisenbahnwagenfähre Ukiah; der National Park Service nennt sie "SF&NPR's 'tracks across the Bay'", die Züge nach San Francisco setzte – bis 1909 von Tiburon, erst danach von Sausalito (Haller). Nach dem Umbau von 1920 bis 1922 fuhr sie als Auto- und Passagierfähre der Northwestern Pacific: 2.300 Passagiere und 120 Automobile, wo der Rumpf von 1890 zehn Güterwagen und 500 Passagiere getragen hatte (Zahlen von 1922 nach HAER CA-59, die von 1890 nach Haller; HAER selbst nennt bis zu sechzehn Waggons). Stephen Haller nennt in der NRHP-Nominierung von 1984 für die Ukiah rund 18.000 Güterwagen und 96.000 Automobile im Jahr. Ab 1941 unter Southern Pacific, letzte Fahrt 1957.
Was daran neu war
Hier war nichts neu, und genau das ist der Punkt: die HAER-Dokumentation des National Park Service schreibt, die Walking-Beam-Maschine sei schon bei Ukiahs Bau alte Technik gewesen – in Kalifornien seit dem Raddampfer Senator von 1849 – und sie sei gewählt worden, weil sie billig im Betrieb war "and in EUREKA's case it already existed". Was sie konnte: nach HAER verbrauchte diese Bauart weniger Brennstoff als jede andere Antriebsart außer den dieselelektrischen. Zylinder 65 Zoll Bohrung, 12 Fuß Hub, 2.200 PS bei 24 Umdrehungen (Haller 1984; HAER kennt Angaben ab 1.500 PS). Widerhaken: erledigt wurde sie nicht von einem besseren Schiff, sondern von zwei Brücken – Bay Bridge 1936, Golden Gate 1937. Und das Ende kam 1957 durch einen gebrochenen Kurbelzapfen, zu dem HAER festhält: "an easily repairable breakdown ended the ferry's working career". Das Datum ist strittig, 10. oder 27. Februar 1957.

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