Colby's compensation bars of brass and iron laid end to end on trestles along the Lough Foyle baseline, canvas covers over each bar and survey tents on the shore.
Wofür es benutzt wurde
Die Basislinie wurde für den Ordnance Survey of Ireland unter Thomas Colby am Ostufer des Lough Foyle gemessen, vom 6. September 1827 bis 20. November 1828. Die eigentliche Messarbeit dauerte etwa 60 Tage; den Rest kosteten Winterpausen und Rücksicht auf die Ernte. Die Linie ist 41.640,8873 Fuß lang, knapp 8 Meilen oder rund 12,7 km. Sie gab dem Dreiecksnetz über Irland seinen Maßstab. Auf diesem Netz beruhten die Karten im Maßstab sechs Zoll pro Meile, und die dienten einer landesweiten Bewertung des Grundbesitzes, damit die örtlichen Abgaben gleichmäßiger verteilt werden konnten.
Was daran neu war
Colby entwarf einen Kompensationsstab aus Messing und Eisen mit rund 10 Fuß Abstand zwischen den Messpunkten; mehrere Stäbe wurden über Mikroskope verbunden. Weil sich die beiden Metalle bei Wärme verschieden stark ausdehnen, blieb die Messlänge unabhängig von der Temperatur. Bei einfachen Stäben und Ketten musste man die Wärmedehnung nachträglich herausrechnen. 1960 maß der Ordnance Survey of Northern Ireland die Linie elektronisch neu. Das Ergebnis lag nur etwa 1 Zoll (2,5 cm) über dem Wert von 1828. Dabei galt die Basis damals als eigentlich entbehrlich, weil sich die irischen Entfernungen schon aus den britischen Messungen ableiten ließen; Colby rechtfertigte sie als Kontrollbasis.