Faraday Induction Ring

1831 · Induction Ring · Werk 223 von 1.871

Faraday Induction Ring, 1831, Induction Ring

Faraday's six inch iron ring wound with two separate coils of insulated copper wire on a bench in the Royal Institution basement, a galvanometer and a battery of cells alongside.

Wofür es benutzt wurde
Der Ring war ein Versuchsaufbau, kein Werkzeug für andere. Michael Faraday benutzte ihn am 29. August 1831 im Kellerlabor der Royal Institution in London. Nach seinem eigenen Bericht war es ein geschweißter Ring aus weichem Rundeisen, 7/8 Zoll dick, 6 Zoll im Außendurchmesser. Auf der einen Seite lagen drei Wicklungen aus je etwa 24 Fuß Kupferdraht, auf der anderen etwa 60 Fuß. Die eine Seite hing an einer Batterie aus zehn Plattenpaaren, die andere an einem Galvanometer. Die Royal Institution schätzt, dass allein das Wickeln und Isolieren mit Baumwolle etwa zehn Arbeitstage kostete. Faraday trug die Ergebnisse am 24. November 1831 der Royal Society vor.
Was daran neu war
Der Ring zeigte, dass ein Strom in einer Spule über den Eisenkern einen Strom in einer zweiten, nicht verbundenen Spule hervorruft. Faraday suchte laut Royal Institution schon in den 1820er Jahren nach Strom aus Magnetismus – und bekam nur einen kurzen Ausschlag beim Einschalten und einen entgegengesetzten beim Ausschalten. Bei gleichmäßigem Strom kehrte die Nadel in die Ruhe zurück. Gerade dieser flüchtige Effekt ist das Prinzip, nach dem die Royal Institution den Ring als ersten Transformator bezeichnet. Joseph Henry arbeitete in Albany zur selben Zeit am gleichen Problem; laut Smithsonian Institution Archives gilt Faraday als Entdecker, weil er zuerst berichtete. Henry fand die Selbstinduktion und gab sie im Juli 1832 bekannt.

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