Jedediah Strutt's Derby rib attachment clamped to a stocking frame in a Derbyshire workshop, its second row of vertical needles working between the frame's horizontal bearded needles.
Wofür es benutzt wurde
Nach Felkins Darstellung war William Woollatt um 1750 Strumpfhändler in Derby; er brachte die Frage, wie sich Rippstrümpfe wirken ließen, an seinen Schwager Jedediah Strutt. Das Gerät war ein eiserner Rahmen, der an Gelenkarmen vor dem gewöhnlichen Strumpfwirkstuhl hing und dessen Nadeln nahezu senkrecht zwischen die waagerechten des Stuhls traten. Gefertigt wurden damit Sockenränder, Hemdbündchen, Fußbänder und weiße Baumwollstrümpfe; die Ware hieß "Derby ribs" nach der Stadt, in der sie zuerst entstand. Die Firma Need, Strutt and Woollett betrieb das Geschäft bis zum Ablauf der Patente 1773; in Derby ging es vor allem um Seidenstrümpfe, und der Betrieb blieb bis 1803 in der Familie. Das Geld daraus kaufte etwas anderes: 1771 traten Need und Strutt gegen 500 Pfund in Arkwrights Partnerschaft ein.
Was daran neu war
Es waren zwei Erteilungen, nicht eine: Patent Nr. 722 vom 19. April 1758 und Patent Nr. 734 vom 10. Januar 1759, beide auf Jedediah Strutt, wheelwright in Blackwell, und William Woollatt, hosier, je 14 Jahre. Die Patentschrift beschreibt einen Satz "turning needles", der am Strumpfwirkstuhl befestigt wird. Der Unterschied zum Vorgänger liegt darin, dass Strutt an Lees Stuhl nichts änderte - wird das Zusatzgerät nicht mitbewegt, wirkt der Stuhl weiter glattes Gestrick; Felkin hält ausdrücklich fest, das sei für Lees Ruhm so wichtig wie für Strutts. Vorläufer gab es: Roper, Bowman und andere hatten unter großen Schwierigkeiten an maschinellen Rippstrümpfen gearbeitet, und den tuck presser um 1740 schreiben die einen Paris zu, die anderen Dublin - Felkin sagt selbst, für beides scheine es keinen Beweis zu geben. Die Welterbe-Verwaltung des Derwent-Tals hält fest, es gebe mehr als eine Version der Geschichte.