William Horrocks' power loom in a Stockport weaving shed, the variable speed batten motion driven by cams, warp beam and cloth roller held in a squat low frame.
Wofür es benutzt wurde
William Horrocks war Baumwollfabrikant in Stockport. Sein Patent Nr. 2699 vom 20. April 1803 betrifft Verbesserungen an einem Webstuhl für Baumwolle und andere Waren, betrieben durch Dampf und Wasser. Baines urteilt 1835: Horrocks' Stuhl sei der, der nun in allgemeinen Gebrauch gekommen sei, ganz aus Eisen gebaut, so wenig Raum einnehmend, dass mehrere hundert in einem einzigen Saal einer großen Fabrik arbeiten könnten. Er schränkt im selben Atemzug ein: es gebe kaum zwei Betriebe, in denen die Stühle in allen Teilen gleich ausgerüstet seien. Die Tafeln in seinem Buch stammen von Zeichnungen der Maschinenbauer Sharp, Roberts and Co. in Manchester. Im Jahr 1813, dem Jahr von Horrocks' drittem Patent, standen in Britannien nach Baines erst 2.400 Kraftwebstühle.
Was daran neu war
Die amtliche Kurzfassung sagt ausdrücklich, was der Patentinhaber 1803 beansprucht: die Schützenschlagvorrichtung, aus Kurvenscheiben auf der Nockenwelle, die über Hebel und Gestänge den Schlagstock bewegen. Die Aufwicklung, die man dem Stuhl gewöhnlich zuschreibt, erscheint erst im Patent Nr. 2848 vom 14. Mai 1805 - und sie war nach Radcliffes Aussage, die Baines wiedergibt, von dessen Handwebstuhl abgeschaut und Thomas Johnsons Erfindung. Das Patent Nr. 3728 vom 31. Juli 1813 beschreibt dann die veränderliche Ladenbewegung: die Lade soll nahezu stillstehen, während der Schützen durch das Fach läuft, und dann schnell vorschnellen und scharf anschlagen. Genau diese Wirkung hatte Cartwright 1788 in Patent Nr. 1676 schon beschrieben. Peter Marsland in Stockport hatte schon 1806 eine Lade patentiert, die am langsamsten geht, während der Schützen durch die Kette läuft.