Northrop Loom

1894 · Automatic Shuttle Change · Werk 304 von 1.871

Northrop Loom, 1894, Automatic Shuttle Change

The Northrop automatic loom in a Hopedale weaving room, a rotary magazine of full bobbins swinging one into the shuttle without stopping the cloth running forward.

Wofür es benutzt wurde
Die Draper Company in Hopedale, Massachusetts, nahm im Juni 1894 Bestellungen an; die ersten vollständigen Northrop-Stühle liefen Anfang 1895 in Kundenbetrieben. Die Queen City Cotton Mill in Burlington, Vermont, nahm am 30. Januar 1895 mit 792 Stühlen den Betrieb auf und steht in Drapers Kundenliste von 1907 mit 1.370 Northrop-Stühlen. Nach derselben Firmenschrift waren bis 1907 insgesamt 139.085 komplette Northrop-Webstühle verkauft, die Lizenzfertigung im Ausland nicht mitgerechnet. Drapers eigene Angabe zu den Stühlen je Weber: in England vier bei 220 Schuss in der Minute, in den Vereinigten Staaten sechs bis zehn bei glatter Ware, mit Northrop leicht vierundzwanzig. Die Entwicklung kostete die Firma nach William F. Draper rund 300.000 Dollar.
Was daran neu war
Automatische Webstühle waren schon früher versucht worden; nach Drapers eigener Untersuchung waren alle tatsächlichen Versuche gescheitert - eine Parteiaussage aus laufenden Patentstreitigkeiten. Neu war, dass der Stuhl beim Spulenwechsel nicht anhält und der Schützen nicht gewechselt wird: eine Schussgabel erkennt das Ausbleiben des Fadens, die Vorwärtsbewegung der Lade kippt einen Übergeber, der die unterste Spule aus dem Magazin in den laufenden Schützen drückt und die leere zugleich auswirft; das Fadenende wird beim nächsten Schlag in das selbsteinfädelnde Schützenauge gezogen. US-Patent 454.810, angemeldet am 6. Februar 1891, erteilt am 23. Juni 1891, beansprucht das. Northrop hatte zuvor selbst am Wechsel des ganzen Schützens gearbeitet; erste Teile für den Spulenwechsel im Schützen nahmen schon im Oktober 1889 Gestalt an. Dazu kam ein mechanischer Kettfadenwächter, den Drapers Erfinder neu entwerfen mussten, weil es keinen brauchbaren gab.

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