Brunel Circular Knitter

1816 · Circular Knitting Machine · Werk 307 von 1.871

Brunel Circular Knitter, 1816, Circular Knitting Machine

Marc Brunel's circular knitting machine on a workbench, a ring of hooked needles set around a small drum producing a seamless tube of stockinet in a London workshop.

Wofür es benutzt wurde
Marc Isambard Brunel ließ 1816 eine Rundstrickmaschine patentieren, die das Science Museum als circular loop wheel knitting machine für Strumpfwaren führt. Das erhaltene Exemplar kam über die Leicester Strumpffirma N. Corah and Sons ins Museum. In welchem Betrieb die Maschine gearbeitet hat, was sie leistete und was sie kostete, ist in den geprüften Quellen nicht belegt. Die Victoria County History für Leicestershire berichtet das Gegenteil eines Betriebserfolgs: Brunels Maschine sei nie in allgemeinen Gebrauch gekommen, weil sie einen ungeformten Schlauch erzeugte, der zugeschnitten, genäht und in Form gedämpft werden musste, und gegen dieses Verfahren habe es erhebliche Vorbehalte gegeben, besonders unter den Strickern selbst. Der Handstuhl blieb: 1844 schätzte William Felkin für Leicester 18.494 Strickstühle.
Was daran neu war
Der Strumpfstuhl arbeitete flach und erzeugte die Form beim Stricken durch Zu- und Abnehmen der Maschen; Brunels Maschine, in der Fachliteratur tricoteur genannt, strickte rund und endlos einen Schlauch, dessen Form erst nachträglich hineingeschnitten wurde. Dieselbe Quelle, die ihr Scheitern festhält, nennt den tricoteur den Vorläufer des Maschinentyps, auf dem heute der größte Teil der Strumpfwaren entsteht. Die Zungennadel kam erst 1847 und stammt nicht von Brunel. Eine Patentnummer für 1816 war nicht zu ermitteln und die Patentschrift nicht einzusehen; die Quellen sagen nur, es sei 1816 patentiert worden.

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