1834 · Perrotine Block Printing · Werk 313 von 1.871
Louis-Jerome Perrot's perrotine block printing machine in a Rouen print house, three carved blocks striking the cloth table from three sides in turn, paste boxes feeding each.
Wofür es benutzt wurde
Louis-Jérôme Perrot brachte 1834 von Rouen aus eine Maschine in die französischen Druckereien, die den Modeldruck mechanisierte: Drei Holzmodel stehen im rechten Winkel an einem gusseisernen Rahmen und drücken nacheinander gegen ein mit dem Tuch bespanntes Prisma. Bedient wurde sie von einem Mann und ein bis zwei Kindern, und sie druckte drei Farben. Zum Ausstoß gehen die Angaben auseinander: Ure nennt rund dreißig englische Stück am Tag, die American Cyclopaedia für die 1844 verbesserte Maschine und zwei Mann tausend bis fünfzehnhundert Yards. Der Manchester Guardian meldete 1839 nach Grace's Guide etwa 250 Perrotinen auf dem Kontinent, nach Ure vor allem in Frankreich und Belgien; nach Großbritannien kam sie 1837 über die Manchester Firma Joseph und John Lockett und fand dort wenig Anklang.
Was daran neu war
Der Walzendruck nach Bell druckte schnell, sättigte das Tuch aber nicht so mit Farbe wie der Model; die Perrotine übertrug den Flächenfarbendruck des Holzmodels auf die Maschine und ersetzte damit nach Ure und Hunt die Arbeit von etwa zwanzig Handdruckern. Die Rechnung hat eine Kehrseite, die in der Quelle selbst steht: Ersetzt wurden zwanzig Männer und zwanzig Kinder, und ein bis zwei Kinder arbeiteten an der Maschine weiter. Die Kinderarbeit verschwand nicht, sie wurde verdichtet. Am geringeren Ausstoß gegenüber der Walzenmaschine ging sie zugrunde; in der zweiten Jahrhunderthälfte verschwand sie praktisch. Eine Nummer für das französische Patent von 1834 war nicht zu belegen.